Gib jedem Pflänzchen eine Chance und erfreue dich der Vielfalt: Daran hält sich Martina Rabl (46) nicht nur als Hobbygärtnerin, in deren Garten in Ennsdorf heimische und exotische Gewächse einträchtig zusammen gedeihen dürfen, sondern auch und vor allem von Berufs wegen: Seit 1. September leitet sie die zur Neuen Mittelschule avancierte Otto-Glöckel-Hauptschule in Linz. Fast 96 Prozent der Schüler haben ausländische Wurzeln – mehr als in jeder anderen Schule Oberösterreichs.
Über 40 Nationen aus allen Kontinenten sind vertreten: 270 junge Menschen, viele schon in Österreich geboren, aber auch andere, die von Schlepperorganisationen zu uns gebracht wurden, unkundig der deutschen Sprache, manche sogar Analphabeten. Die Otto-Glöckel-Schule ist für sie alle ein Ort der Hoffnung: In „Sprachklassen“ werden ihnen Sprachkenntnisse und kulturellen Fertigkeiten vermittelt.
Samstag, 17. September 2011
OECD: Österreich räumt Bildung keine Priorität ein
Österreich räumt dem Thema Bildung keine Priorität ein. Das zeigt die heute präsentierte OECD-Studie „Bildung auf einen Blick“.
Die Ausgaben für Bildungseinrichtungen im Verhältnis zum Bruttoinlandsprodukt (BIP) liegen mit 5,4 Prozent unter dem OECD-Schnitt von 5,9 Prozent. Darüber hinaus gehört Österreich zu jenen Ländern, in denen zwischen 1995 und 2008 der Anstieg der Bildungsausgaben klar hinter dem Anstieg des BIP zurückgeblieben ist.
Besonders bedenklich: Seit 1995 sanken die Bildungsausgaben im Verhältnis zum BIP in Österreich verhältnismäßig stark - von 6,2 Prozent auf zunächst 5,5 Prozent im Jahr 2000 und schließlich auf 5,4 Prozent im Jahr 2008. Verantwortlich dafür sind die Rückgänge der Ausgaben für den (vorwiegend öffentlich finanzierten) Schulbereich - von 4,3 Prozent (1995) auf 3,6 Prozent (2008) gemessen am BIP.
Praktisch stabil blieben dagegen die Ausgaben für den Hochschulsektor (von 1,2 Prozent des BIP im Jahr 1995 auf 1,3 Prozent im Jahr 2008).
Österreich wird weiter zurückfallen
Österreich wird trotz einer steigenden Zahl von Hochschulabschlüssen im internationalen Vergleich weiter zurückfallen, ist die OECD überzeugt. Während es generell in OECD-Staaten einen „dynamischeren Ausbau der höheren Bildung gegeben hat“, herrscht in Österreich im Bereich der Spitzenqualifikation „noch Nachholbedarf“. Derzeit liegt der Anteil der Hochschulabsolventen an der Bevölkerung im Alter von 25 bis 64 Jahren in Österreich bei nur 19 Prozent, im OECD-Schnitt aber bei 30 Prozent.
Es sei bei der Zahl der Hochschulabschlüsse „eine Kurve zu positiver Veränderung“ erkennbar, setzen sich die aktuellen Abschlussquoten der 25- bis 34-Jährigen jedoch in diesem Maße fort, werde Österreich „noch weiter hinter andere OECD-Länder zurückfallen“, so die OECD.
Dienstag, 13. September 2011
Bewegung macht nicht nur fit sondern auch schlau!
Positive Effekte von Bewegung auf das Gehirn
Dr. Manuela Macedonia
Institutsleitung Neuroscience for you, Projektmitarbeiterin am Max-Planck-Institut für Neurowissenschaften Leipzig
ABC – Bewegungscenter , Hölderlinstraße 26, 4040 Linz
Dienstag, 4. Oktober 2011, 19.00 Uhr
Ein „gesunder Geist in einem gesunden Körper“ haben bereits die Römer gesagt. Stimmt das wirklich? Wenn ja, warum ist es so?
Zahlreiche wissenschaftliche Studien haben in den letzten Jahren belegt, dass Bewegung nicht nur hilft, schlank und körperlich gesund zu bleiben, sondern auch geistige Fähigkeiten zu steigern und im Alter länger zu erhalten. Tatsächlich können Kinder besser lernen, wenn sie Sport treiben, Erwachsene sind geistig leistungsfähiger und für Depressionen bzw. Geisteskrankheiten weniger anfällig.
Jahresnormrechner für das Schuljahr 2011/12 von SLÖ/FSG
Der praktische Jahresnormrechner für alle Schularten und Teilzeitvarianten des SLOÖ steht zum Download bereit.
Download im EXCEL-Format 97-2003
Download im EXCEL-Format 97-2003
Donnerstag, 8. September 2011
Das ist der Schulbeginn in Zahlen -OÖN
• 207.912 Schüler: Wenn am Montag die Schule beginnt, dann werden 207.912 Kinder die Schulbank drücken. Das sind um zwei Prozent weniger als noch im vergangenen Schuljahr. Während in allen Schulformen die Zahl der Schüler zurückgeht, verzeichnen Sonderschulen (plus 0,4 Prozent), AHS (plus 0,2 Prozent) sowie BAKIP (plus 0,1 Prozent) mehr Schüler.
• Plus 23,5 Prozent: Der Trend geht eindeutig in Richtung höhere Bildung. Die Oberstufenrealgymnasien registrierten bei den Aufnahmen einen Zuwachs von 23,5 Prozent. Ebenfalls beliebte Schulformen sind die HTLs mit einem Plus von 16,9 Prozent sowie die Humanberuflichen höheren Schulen (plus 9,2 Prozent). Großer Verlierer sind die Fachschulen: Sie verzeichnen rund 30 Prozent weniger Schüler.
• 29 neue Neue Mittelschulen: Bereits 172 Klassen und damit 47 Hauptschul-Standorte werden als Neue Mittelschulen geführt. Dazu kommen 29 neue Standorte mit 55 Klassen. Fünf Neue Mittelschulen gibt es im Bezirk Braunau sowie im Bezirk Freistadt, zwei in Gmunden, neun in Linz-Stadt und -Land, zwei in Perg und Steyr-Stadt. Rohrbach, Steyr-Land, Urfahr und Vöcklabruck haben je eine neue Neue Mittelschule zu verzeichnen. Landesschulratspräsident Fritz Enzenhofer fordert, dass alle Hauptschulen so schnell wie möglich als Neue Mittelschulen geführt werden.
SLÖ-LehrerInnfortbildung 2011/12
Zur langen Geschichte des sozialdemokratischen LehrerInnenvereins in Oberösterreich gehört die Tradition zur hochqualitativen LehrerInnenfortbildung. Als einziger LehrerInnenverein bieten wir konsequent für alle Kolleginnen und Kollegen aus den verschiedensten Pädagogikbereichen Oberösterreichs jährlich ein Programm ohne bürokratische Zugangshürden.
Zusätzlich zum Seminarangebot gibt es in Kooperation mit SchEz, ASKÖ u. Kinderfreunden eine hochkarätige Pädagogische Vortragsreihe mit internationalen und nationalen ExpertInnen aus dem Pädagogikfeld zu aktuellen Themen.
Rund 700 Veranstaltungen in 11 Jahren im Angebot und mehr als 4500 zufriedene Teilnehmer/innen sind der beste Beweis dafür, dass die Aktion auch in diesem Schuljahr eine Fortsetzung finden sollte.
In diesem SLÖ OÖ.-Lehrerfortbildungsprogramm 2011/2012 finden Sie eine breite Palette von Seminarangeboten, mit der wir speziell Ihrem Bedarf und Ihren Wünschen entgegenkommen möchten. Wählen Sie aus, es ist bestimmt etwas für Ihre beruflichen und/oder privaten Vorstellungen und Ziele dabei!
Montag, 5. September 2011
Schmied will bis 2015 auf Neue Mittelschule umstellen
Mit dem Schulbeginn in dieser Woche in Ostösterreich werden an den Hauptschulen, die 2008/09 mit der Neuen Mittelschule (NMS) begonnen haben, erstmals alle vier Jahrgänge in dieser Schulform geführt. „Wir wollen, dass ab 2015 die Neue Mittelschule Regelschule wird“, erklärte Unterrichtsministerin Claudia Schmied (SPÖ) heute bei einer Pressekonferenz in Mattersburg. „Ziel ist es dann, bis zum Jahr 2015/16, zumindest alle Hauptschulstandorte in Österreich auf Neue Mittelschule umgestellt zu haben“, so die Ministerin.
Derzeit arbeite man mit der ÖVP daran, die NMS ins Regelschulsystem überzuführen - „ein epochales Vorhaben“, sagte Schmied. Zuletzt sei das vor 50 Jahren mit der Polytechnischen Schule erfolgt. Sie hoffe, dass man vor Weihnachten noch entsprechende Regierungsvorlagen schaffe, damit die Beschlussfassung vor dem Sommer 2012 gelingen könne. Die Budgetierung der Umstellung sei im Bundesfinanzrahmengesetz bereits sichergestellt.
Start für heißen Schul-Herbst
Der Streit ums Aufsteigen mit Fünfer und das Androsch-Volksbegehren machen den Herbst spannend.
© TZ Österreich / Fally
Für die Taferlklassler in Wien, NÖ und im Burgenland ist heute der große Tag. Insgesamt 83.000 Volksschüler starten in ganz Österreich ihre Schulkarriere. Wie ihre Schullaufbahn genau weitergehen wird, ist noch ungewiss. Denn dem heimischen Schulsystem und Unterrichtsministerin Claudia Schmied steht ein heißer Herbst ins Haus. Zahlreiche Reformen sollen durchgezogen werden.
- Priorität hat dabei der Ausbau der Neuen Mittelschule. Heute feiert Schmied in Mattersburg die erste „vollwertige“ Neue Mittelschule mit vier Jahrgängen. In diesem Schuljahr kommen 114 Neue Mittelschulen dazu,
PISA - alles Lüge!
Wien - Wäre es unseren Schülerinnen bei PISA möglich gewesen, genauso viel zu schwindeln und zu mogeln, zu biegen und zu beugen, zu tarnen und zu täuschen wie später unseren Expertinnen und Bildungspolitikerinnen in ihren Analysen der Ergebnisse, wäre Österreich PISA-Sieger geworden - davon ist Niki Glattauer überzeugt. In seinem neuen Buch "Die PISA-Lüge" deckt er die Manipulationen rund um die PISA-Studie auf und bricht die PISA-Ergebnisse in provokant-witziger Manier auf den Schulalltag herunter.
Nicht zuletzt macht er das System PISA selbst für die Schieflage des Turms verantwortlich. Wie in seinem Buch gezeigt wird, hat PISA - als "Song-Contest der Bildung"-
Nicht zuletzt macht er das System PISA selbst für die Schieflage des Turms verantwortlich. Wie in seinem Buch gezeigt wird, hat PISA - als "Song-Contest der Bildung"-
Montag, 29. August 2011
Eliteschulen: Nicht mehr als eine Illusion
US-Forscher haben festgestellt: An Eliteschulen lernt man nicht mehr als an normalen Schulen. Kluge Kinder bringen die gleichen Leistungen, egal welche Schule sie besuchen.
Wien/Beba. Fast überall träumen Eltern davon, Sohn oder Tochter auf die besten Schulen zu schicken. Allerdings sollte man sich nicht täuschen lassen. Denn US-Forscher haben nun festgestellt: An Eliteschulen lernt man nicht mehr als an normalen Schulen. Kluge Kinder bringen die gleichen Leistungen, egal welche Schule sie besuchen.
Dienstag, 5. Juli 2011
Vier Prozent hat hohes Aggressionspotenzial - orf.at
Vier Prozent der oö. Zehn- bis 18-Jährigen, das sind rund 6.200 Jugendliche, haben eine starke Aggressionsbereitschaft. Das zeigt eine Studie des Linzer Meinungsforschungsinstituts IMAS im Auftrag des Landessicherheitsrates.
In Discos und Lokalen kommt es am häufigsten zu Pöbeleien und Gewalt unter Jugendlichen.
In Discos und Lokalen kommt es am häufigsten zu Pöbeleien und Gewalt unter Jugendlichen.
OÖ: Kleinstschulen werden zugesperrt - Die Presse
Schulen mit weniger als 20 Kindern sollen in Oberösterreich geschlossen werden, nebeneinander liegende Standorte von Volks- oder Hauptschulen zusammengelegt.
Kleinstschulen mit weniger als 20 Kindern sollen in Oberösterreich zugesperrt werden, nebeneinander liegende Doppelstandorte von Volks- oder Hauptschulen zusammengelegt:
Kleinstschulen mit weniger als 20 Kindern sollen in Oberösterreich zugesperrt werden, nebeneinander liegende Doppelstandorte von Volks- oder Hauptschulen zusammengelegt:
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