Mittwoch, 12. Oktober 2011

FSG-LehrerInnen: Bildung als Zukunftsgarant kostet eben Geld

Auch das Finanzministerium gibt grünes Licht für ein neues PH-Dienstrecht

"Der Sozialpartnerdialog hat das neue Dienstrecht für die Pädagogischen Hochschulen ermöglicht," ist Thomas Bulant, FSG-Vorsitzender in der PflichtschullehrerInnengewerkschaft, überzeugt. Die Personalvertreter Wolfgang Weissengruber und Peter Bleiweis haben konstruktiv verhandelt. 
Bulant: "Somit sollten die Pädagogischen Hochschulen einen gleichberechtigten Platz im tertiären Sektor einnehmen können."
"Die entscheidende Stelle in Bildungsfragen ist immer wieder das Finanzressort. Wenn sich das Finanzressort quer legt, kann die personalintensive Schule des 21. Jahrhunderts nicht umgesetzt werden", gibt Bulant in Hinblick auf die Dienstrechtsverhandlungen für alle LehrerInnen zu bedenken und stellt fest: "Die besten LehrerInnen für unsere Kinder kosten eben Geld."

Rückfragehinweis: FSG-Wien-Presse 
Franz Fischill Tel.: (01) 534 44/39 266 
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Neues Lehrer-Dienstrecht verzögert sich bis Sommer 2012 - Der Standard

Urspüngliches Ziel der Einigung bis Jahresende verworfen - Neues Dienstrecht für Lehrende an Pädagogischen Hochschulen geht in Begutachtung.

Wien - Der Weg ist bekanntlich das Ziel - und der stellte sich beim neuen Lehrer-Dienstrecht bisher als steinig heraus. Nach Verwerfen des ursprünglichen Ziels, das neue Dienstrecht für die etwa 120.000 Lehrer in Österreich bis Ende des Jahres auszuverhandeln, nannte Unterrichtsministerin Claudia Schmied am Mittwoch die Mitte des kommenden Jahres als neuen Ziel-Termin für die angedachte Einigung. "Wir haben den Ehrgeiz, bis Sommer fertig zu sein", so Schmied, "immerhin wollen wir es ja auch noch umsetzen". Beamtenministerin Gabriele Heinisch-Hosek ortet "gutes Einvernehmen zwischen der Dienstgeberseite und den Gewerkschaften".