Die Regierung rief das Jahr 2011 zum "Jahr der Bildung" aus. Bei den Streitthemen wie Lehrerdienstrecht, Schulverwaltung, Lehrerausbildung, Uni-Zugang und Studiengebühren wurden dennoch keine Lösungen gefunden.
Unter dem Eindruck der schlechten Ergebnisse der letzten PISA-Studie hat die Regierung 2011 zum "Jahr der Bildung" erklärt. Geht es nach Unterrichtsministerin Claudia Schmied (SPÖ), hat es diesen Namen auch verdient, wurde doch etwa die Umwandlung der Hauptschulen zu Neuen Mittelschulen (NMS) oder die Einführung der Modularen Oberstufe beschlossen. Viele der großen "Baustellen" hat die Regierung jedoch offen gelassen, vor allem im Uni-Bereich. Ein Überblick:
LEHRERDIENSTRECHT: Zwei Jahre nach Schmieds gescheitertem Versuch, Lehrer zu zwei Stunden zusätzlichem Unterricht zu verpflichten, haben im April 2011 die lange angekündigten Verhandlungen zur Reform des Lehrerdienst- und Besoldungsrechts mit der Lehrergewerkschaft begonnen. Eine Lösung verzögert sich jedoch, laut Lehrergewerkschaft wurden die wirklich konfliktträchtigen Fragen wie Arbeitszeit noch nicht einmal angesprochen. War ursprünglich eine Einigung bis Jahresende angepeilt, ist jetzt Sommer 2012 das neue Zieldatum.
LEHRERDIENSTRECHT: Zwei Jahre nach Schmieds gescheitertem Versuch, Lehrer zu zwei Stunden zusätzlichem Unterricht zu verpflichten, haben im April 2011 die lange angekündigten Verhandlungen zur Reform des Lehrerdienst- und Besoldungsrechts mit der Lehrergewerkschaft begonnen. Eine Lösung verzögert sich jedoch, laut Lehrergewerkschaft wurden die wirklich konfliktträchtigen Fragen wie Arbeitszeit noch nicht einmal angesprochen. War ursprünglich eine Einigung bis Jahresende angepeilt, ist jetzt Sommer 2012 das neue Zieldatum.