Donnerstag, 2. Februar 2012

VORTRAG - Was macht das Gehirn den ganzen Tag?

mit Dr. Manuela Macedonia >> ein voller Erfolg!















Nächster Vortrag am 27. Februar 2012, 19.00 Uhr
Linz, Altes Rathaus - Gemeinderatssaal
"Was macht das Gehirn den ganzen Tag?"
Es genießt Bewegung, gutes Essen und gestaltet Freizeit!

“Vorzugszeugnis“ aus Oberösterreich für die Ganztagsschule

SPÖ Oberösterreich trägt Bildungskampagne ins Parlament: Rückenwind für Claudia Schmied

Zeugnistag im Parlament: Rechtzeitig vor den Semesterferien haben der SPÖ-Landesvorsitzende Josef Ackerl, die Landesbildungsvorsitzende Dr.in Brigitte Leidlmayer, die SP-Klubvorsitzende im OÖ. Landtag, Mag.a Gertraud Jahn und der Obmann des sozialdemokratischen LehrerInnenvereines Franz Turek heute ein „Vorzugszeugnis für die Ganztagsschule“ an Bildungsministerin Dr. in Claudia Schmied in der Säulenhalle des Parlaments überreicht.

Darin finden sich die Hauptforderungen der Bildungskampagne der SPÖ Oberösterreich „Bildung mit Zukunft“. Unter anderem setzt sich die SPÖ OÖ für eine qualitative gemeinsame Schule bis zum Ende der Schulp­flicht ein, sowie für eine sinnvolle Verteilung der Unterrichts-, Lern- und Freizeitphasen über den ganzen Tag. Die SPÖ Oberösterreich will mit ihrer Initiative der Bildungsministerin den nötigen Rückenwind für ihre Bildungspolitik geben, die in Oberösterreich überaus geschätzt wird.

Für „Schwierigste der Schwierigen“: Schule im Wagner-Jauregg-Spital - OÖN

LINZ. Schulangst, Selbstverletzung, Aggressionen, Mobbing: Die Patienten der Jugendpsychiatrie im Wagner-Jauregg-Krankenhaus haben nicht selten traumatische Erlebnisse zu verarbeiten. In die Schule müssen sie trotzdem – aber sie dürfen in eine ganz besondere.


Zwei Klassen, zwei Gruppenräume, eine Bibliothek: Das ist der Schultrakt in der Jugendpsychiatrie. Im Aufenthaltsbereich steht ein Sofa, im Gang wurde ein Bewegungsparcours aufgebaut. Während in einer Klasse eifrig gelernt wird, dröhnt aus dem Nebenzimmer ein Bohrer: Werkunterricht.

Jeder der Schüler hier hat eine bewegte Vergangenheit – die Diagnosen reichen von Verhaltensstörungen über Schulverweigerung, Trennungs- oder depressive Ängste bis zu Mobbing und Verwahrlosung.

Die Schule soll den jungen Patienten zwischen zehn und 15 Jahren wieder ein Stück Alltag, Struktur, Halt geben. „Zu uns kommen jene Schüler, die aus dem Schulsystem herausfallen“, sagt Lehrerin Monika Giegler. „Die Schwierigsten der Schwierigen.“

Lernen ist an dieser Schule wichtig, jeder erhält ein individuelles Programm, das mit der Stammschule abgesprochen ist. Sogar die Schularbeiten werden von dort geschickt und benotet. Noch wichtiger als Lernen ist den Lehrern hier aber die Beziehungsarbeit: „Wir wollen, dass die Schüler bei uns wieder Freude an der Schule bekommen. Jeder darf so sein, wie er ist“, sagt Giegler.