„Die Pädagogischen Hochschulen haben eine zentrale Rolle in der Aus- und Weiterbildung der Lehrenden und sollen durch die Weiterentwicklung ihrer Aufgabenbereiche und Strukturen und ein zeitgemäßes und leistungsorientiertes Dienst- und Besoldungsrecht für Hochschullehrende unterstützt werden.“
Regierungsprogramm 2008-2013, Seite 199
In den letzten Jahrzehnten haben sich die Anforderungen an die Schule massiv verändert. Im Mittelpunkt stehen immer Kinder, junge Menschen und ihre Bedürfnisse. Dem muss auch das Bildungssystem Rechnung tragen – diese neuen Herausforderungen können nur mit sehr gut ausgebildeten PädagogInnen, den wichtigsten TrägerInnen der Bildungsreform, bewältigt werden. Die Weiterentwicklung der Pädagogischen Hochschulen gemäß Regierungsprogramm ist dabei eines der zentralen Instrumentarien für eine Reform der PädagogInnenbildung.
Beginnend mit der PädagogInnenbildung muss es gelingen, jungen Menschen zu vermitteln, dass der Lehrberuf Zukunft hat. Zumal angesichts einer relativ hohen Zahl von Pensionierungen ab dem Jahr 2013 auch ein erhöhter Bedarf an jungen, engagierten PädagogInnen gegeben sein wird.
Um diesen Anforderungen gerecht zu werden, brauchen wir Lehrerinnen und Lehrer aus Berufung, deren Eignung und Neigung in einem Aufnahmeverfahren zu Studienbeginn und durch Selbstreflexion und Fremdevaluierung während des Studiums erhoben wird.