71 Prozent der österreichischen Internetnutzer gehen mobil ins Internet. Vor allem Jugendliche sind den ganzen Tag via Smartphones mit dem Internet verbunden. Dort spielt sich das soziale Leben der Jugendlichen ab.
„Das Internet ist aus ihrem Leben nicht mehr wegzudenken. Jugendliche von der Onlinewelt abzuschneiden wäre problematisch“, so Jugendforscher Matthias Rohrer vom Institut für Jugendkulturforschung.
200 bis 500 Facebook-Freunde für hohes Ansehen
90 Prozent der 14- bis 19-Jährigen nutzen Facebook. Dabei spielen die Pflege sozialer Kontakte und Zeitvertreib eine herausragende Rolle. Die Onlinecommunitys dienten als Bühne zur Selbstdarstellung und Selbstvermarktung.
Eine wichtige Grundregel laute: „Du darfst kein MOF (Mensch ohne Freunde) sein“ - und das müsse man auch zeigen. Ein großer virtueller Freundeskreis bedeute „Sozialprestige in der Gesellschaft der Gleichaltrigen“, so Rohrer. „Zwischen 200 und 500 sollte man schon haben.“ Zu viele - z. B. 10.000 - würden hingegen als übertrieben empfunden.
Offliner sind Außenseiter