Dienstag, 5. Juli 2011

OÖ: Kleinstschulen werden zugesperrt - Die Presse

Schulen mit weniger als 20 Kindern sollen in Oberösterreich geschlossen werden, nebeneinander liegende Standorte von Volks- oder Hauptschulen zusammengelegt.

Kleinstschulen mit weniger als 20 Kindern sollen in Oberösterreich zugesperrt werden, nebeneinander liegende Doppelstandorte von Volks- oder Hauptschulen zusammengelegt: Wie die "Oberösterreichischen Nachrichten" berichten, soll dieses Reformprogramm heute, Montag, beschlossen werden.

Derzeit muss eine Volksschule mindestens zehn Kinder haben; die Zahl wird auf 20 angehoben. Eine Einschränkung gibt es: Die Fahrt zur Schule darf für 70 Prozent der Kinder nicht länger als zehn Minuten dauern.

Volks- und Hauptschulen, die sich direkt nebeneinander bzw. im selben Gebäude befinden, sollen zu einer Schule zusammengeführt werden. Die neue Schule darf allerdings nicht mehr als 20 Klassen umfassen.

Hintergrund ist die sinkende Schülerzahl. Gab es 2002 in Oberösterreich noch 71.000 Volksschüler, sind es im kommenden Schuljahr nur mehr 58.000. Getragen wird die Reform von ÖVP, FPÖ und den Grünen.

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