Freitag, 13. Januar 2012

VORTRAG - Was macht das Gehirn den ganzen Tag?

Es ist für Menschen da!

Vortragende: Drin. Manuela Macedonia, Leipzig

Erfahren Sie, wie unser wichtigstes Organ aufgebaut ist bzw. wie es Informationen, die aus den Sinnesorganen stammen, verarbeitet und speichert. In diesem Basisvortrag wird erklärt, welche Gehirnregionen und Netzwerke für wichtige menschliche Funktionen wie Sprache, Gedächtnis, Gefühle, Denken und Lernen zuständig sind. Neueste wissenschaftliche Erkenntnisse über das Gehirn werden präsentiert und es wird der Frage nachgegangen, welche Auswirkungen dies alles auf Lernen hat.


Dienstag, 31. Jänner 2012, 19.00 bis 21.00 Uhr
Linz, Altes Rathaus, Renaissancesaal
Eintritt: 5,-- Euro
Wir bitten Sie um Ihre Anmeldung:
E-mail: sekretariat@schez.at, Telefon: 0732 / 60 31 40




Zur Person: Dr. Manuela Macedonia erforscht seit vielen Jahren neue Strategien, um das Erlernen von Fremdsprachen effizienter zu gestalten.

Donnerstag, 12. Januar 2012

Kritik an Sprachförderung: Deutsch allein ist zu wenig - DiePresse.com

Sprachwissenschaftler kritisieren die Konzentration auf die deutsche Sprache. Außerdem: Das Ziel, bei allen Kinder schon vor Schuleintritt unterrichtssprachliches Deutschniveau zu erreichen, sei nicht erfüllbar.
Die Regierung feierte die Verlängerung der sprachlichen Frühförderung als Erfolg - nachdem lange nicht klar war, ob und von wem die Sprachförderung finanziert wird, stellt der Bund jährlich fünf Millionen Euro zur Verfügung, die von den Ländern verdoppelt werden sollen. Eine Gruppe von Sprachwissenschaftlern ("Netzwerk Sprachenrechte") übt in ihrer Stellungnahme allerdings heftige Kritik an dem Gesetzesentwurf.

Hauptproblem: die Konzentration auf die deutsche Sprache. Sprachförderung würde in dem Gesetzesentwurf mit der Förderung von Deutschkenntnissen gleichgesetzt - obwohl es im Bildungsplan für die Kindergärten einen eigenen Punkt zu Zwei- und Mehrsprachigkeit gäbe. Laut Lehrplan für die Volksschule seien alle Sprachen der Kinder in den Unterricht einzubinden, außerdem sei muttersprachlicher Unterricht vorgesehen. "Warum also nicht schon Förderung oder zumindest Einbindung von Familiensprache(n) vor der Schule", fragt das Netzwerk Sprachenrechte.

"Völlig unrealistische Zielsetzung"

Der Plan von Kurz sieht vor, dass für die Jahre von 2012 bis 2014 jährlich vom Bund fünf Millionen Euro für die Sprachförderung von Kindern vor dem Schuleintritt bereitgestellt werden. Jeder Euro sollte dann von den Ländern verdoppelt werden, damit stünden pro Jahr bis zu zehn Millionen Euro bereit. Damit soll sichergestellt werden, dass Kinder mit den Eintritt in die Volksschule Deutsch als Unterrichtssprache möglichst beherrschen.

Montag, 9. Januar 2012

Ministerielles Gerangel um die neue Lehrerbildung

Schmied forciert Pädagogische Universitäten - Töchterle akzeptiert diese nur dort, wo es jetzt keine Unis gibt Wien - "Klare Worte" zur Zukunft der Lehrerbildung wünschte sich die "Task Force Lehramt" der Universitätenkonferenz vor Weihnachten von Wissenschaftsminister Karlheinz Töchterle. Die Unis fürchten einen "Kampf der Institutionen" , bei dem sie im Rennen um die "PädagogInnenbildung neu" , die alle Pädagogen auf Masterniveau heben will, gegen die von Unterrichtsministerin Claudia Schmied (SPÖ) forcierten Pädagogischen Hochschulen, die mit regulären Masterstudien zu Pädagogischen Universitäten werden sollen, verlieren könnten.

Pünktlich zu Beginn des neuen Jahres liefert der Wissenschaftsminister nun vehement Rückhalt für die Universitäten in der Frage, wer bei der geplanten gemeinsamen Lehrerbildung federführend sein soll. Im Standard-Gespräch lässt Töchterle keinen Zweifel daran, dass er die Unis, die Lehramtsstudien anbieten, quasi für die natürlichen Leitwölfe der zukünftigen Lehrerbildung hält.
Puls der Forschung an Unis Unter Verweis auf seine Expertise als Fachdidaktiker sagt der frühere Lateinprofessor der Uni Innsbruck: "Ich habe jahrzehntelang Lehrer ausgebildet, sogar eine fachdidaktische Dissertation geschrieben und jede Menge fachdidaktische Fachpublikationen. Für mich ist klar: Jegliche Fachausbildung sollte an der Uni sein, auch die des Hauptschullehrers. Je näher die Fachausbildung am Puls der Forschung ist, desto besser ist sie grundsätzlich. Auch die pädagogische Ausbildung sollte am Puls der Forschung sein - und der schlägt nun mal an den Unis."

Mittwoch, 4. Januar 2012

7 offene Fragen der SPÖ zur LehrerInnenauswahl

SPÖ-Klubvorsitzende Jahn: "Hummer-Vorschlag lässt viele Fragen offen."

"Die SPÖ steht klar für Bildungsreformen, die in den Klassenzimmern positiv ankommen. Gerade weil der Schulsektor höchst sensibel ist, müssen Reformen sorgsam vorbereitet sein und dürfen keine Problempunkte unbeantwortet lassen", bringt Klubvorsitzende Mag.a Gertraud Jahn die Positionierung der SPÖ zu der von Landesrätin Hummer angekündigten LehrerInnenauswahl durch DirektorInnen auf den Punkt. Viele offene Fragen sind zu klären, um für die Praxis gewappnet zu sein.

  1. Offene Frage Objektivierung: Auf Basis der beim Landesschulrat bestehenden "Warteliste" werden die KandidatInnen für eine ausgeschriebene LehrerInnenstelle derzeit nach Kriterien gereiht, wobei die jeweils erstgereihte Lehrkraft zum Zug kommt. Wie kann diese Objektivierung beibehalten werden, wenn gleichzeitig eine Mitentscheidung der DirektorInnen kommen soll. Welche Qualifikationserfordernisse für die DirketorInnen sind damit verbunden? Was passiert wenn ein/e Erstgereihte/r von keiner/em Direktor/in gewählt wird?
  2. Offene Frage Verfahren: Wenn ein/e Erstgereihte/r von mehreren Schulen gewählt wird und er/sie entscheidet sich für eine Schule, rückt dann automatisch der/die Zweitgereihte/r auf oder ist ein neues Verfahren an den anderen Schulen notwendig? Wie kann zeitlich sichergestellt werden, dass der Prozess zu einem rechtzeitigen Ergebnis führt?
  3. Offene Frage Befristung: Schon derzeit besteht eine einjährige Befristung. Die DirektorInnen und BezirksschulinspektorInnen können ein Ansuchen um Verlängerung befürworten oder ablehnen. Bei einer Ablehnung muss die Lehrkraft dann um Neuaufnahme bei der Objektivierungskommission ansuchen. Was soll hier konkret durch die neue Regelung verändert werden?
  4. Offene Frage Alternativzuweisung: Nach einem Abgang von der Schule wäre laut Medienberichten der Bezirksschulrat für Lehrkräfte zuständig. Erfolgt von diesem dann eine freie Zuweisung an eine Schule? Wie ist das mit dem Objektivierungsverfahren in Einklang zu bringen?

  1. Offene Frage Einstellungskriterien: Wie soll die Auswahl durch die DirektorInnen vor sich gehen? Gibt es ein objektives, transparentes Verfahren? Wie sieht der Modus der Einstellung aus – gibt es ein Einstellungsgespräch, ein Kompetenz-Portfolio oder sogar ein Assessment?
  2. Offene Frage Versetzungen: Wird das neue Verfahren auch für Versetzungen angewandt? Derzeit gilt das Prinzip Versetzung vor Neuanstellung. Jährlich gibt es zirka 600-700 Versetzungen bzw. Versetzungswünsche. Wer entscheidet in Zukunft, wer an der Schule verbleibt, wenn Versetzungen notwendig werden? Wird das Mitwirkungsrecht der Personalvertretung verändert?
  3. Offene Frage Schulstandorte: Bekommen weniger attraktive Standorte, für die keine Bewerbungen vorliegen, in Hinkunft abgelehnte Lehrkräfte zugewiesen? Wie wird die pädagogische Chancengerechtigkeit in allen Regionen sichergestellt?

"Anhand der Beantwortung dieser offenen Fragen wird die SPÖ ihre weitere Vorgehensweise entscheiden", stellt Mag.a Jahn klar. Dazu müsse zuallererst ein konkreter Entwurf von der zuständigen Bildungsreferentin Hummer vorgelegt werden, denn bislang wurde nur medial ausgerichtet, was der Landtag beschließen solle.

"Für echte Verbesserungen im Bildungsbereich steht die SPÖ als Partnerin zur Verfügung. Dabei muss aber gewährleistet sein, dass Transparenz und Objektivität als Schutz vor parteipolitischer Einflussnahme sichergestellt werden", betont SPÖ-Klubchefin Jahn.

Dienstag, 3. Januar 2012

Bildungsvolksbegehren: SPÖ will Sonderausschuss - Die Presse


Neben Nationalratspräsidentin Prammer ist nun auch Unterrichtsministerin Claudia Schmied für einen eigenen Ausschuss. Unterstützung dafür gibt es aber bisher nur von den Grünen.
Mitte Jänner soll das Bildungsvolksbegehren erstmals im Parlament behandelt werden. In welcher Form, ist unklar. Die SPÖ macht allerdings Druck für einen eigenen Ausschuss. Wie das Ö1-Morgenjournal berichtet, ist neben Nationalratspräsidentin Barbara Prammer auch Unterrichtsministerin Claudia Schmied (beide SPÖ) dafür: Sie würde einen Sonderausschuss "sehr begrüßen", weil man beide Bereiche - Schule und Unis - insgesamt diskutieren könnte.

SPÖ-Bildungssprecher Elmar Mayer machte das gegenüber Ö1 zur Parteilinie: Ein so umfassendes Volksbegehren verdiene es, in einem eigenen Ausschuss behandelt zu werden. Auf der Seite der SPÖ sind von den Oppositionsparteien allerdings nur die Grünen. BZÖ und FPÖ sind dagegen. Es gebe einen Unterrichts- und einen Wissenschaftsausschuss (beide von der FPÖ geführt), auch eine parlamentarische Enquete zum Thema sei möglich. Die ÖVP wollte sich gegenüber Ö1 nicht zu dem Thema äußern.

Ab 100.000 Unterschriften müssen Volksbegehren im Parlament behandelt werden, mit rund 384.000 Unterschriften hat Ex-SPÖ-Vizekanzler Hannes Androsch das locker erreicht. Einen eigenen Ausschuss gab es bisher allerdings nur in einem einzigen Fall: Das Gentechnik-Volksbegehren, das im Jahr 1997 mehr als 1,2 Millionen Österreicher unterschrieben, wurde in einem Sonderausschuss behandelt.

Dienstag, 27. Dezember 2011

Jahr der Bildung: Regierung lässt Baustellen offen (DiePresse.com)

Die Regierung rief das Jahr 2011 zum "Jahr der Bildung" aus. Bei den Streitthemen wie Lehrerdienstrecht, Schulverwaltung, Lehrerausbildung, Uni-Zugang und Studiengebühren wurden dennoch keine Lösungen gefunden.

Unter dem Eindruck der schlechten Ergebnisse der letzten PISA-Studie hat die Regierung 2011 zum "Jahr der Bildung" erklärt. Geht es nach Unterrichtsministerin Claudia Schmied (SPÖ), hat es diesen Namen auch verdient, wurde doch etwa die Umwandlung der Hauptschulen zu Neuen Mittelschulen (NMS) oder die Einführung der Modularen Oberstufe beschlossen. Viele der großen "Baustellen" hat die Regierung jedoch offen gelassen, vor allem im Uni-Bereich. Ein Überblick:

LEHRERDIENSTRECHT: Zwei Jahre nach Schmieds gescheitertem Versuch, Lehrer zu zwei Stunden zusätzlichem Unterricht zu verpflichten, haben im April 2011 die lange angekündigten Verhandlungen zur Reform des Lehrerdienst- und Besoldungsrechts mit der Lehrergewerkschaft begonnen. Eine Lösung verzögert sich jedoch, laut Lehrergewerkschaft wurden die wirklich konfliktträchtigen Fragen wie Arbeitszeit noch nicht einmal angesprochen. War ursprünglich eine Einigung bis Jahresende angepeilt, ist jetzt Sommer 2012 das neue Zieldatum.

Samstag, 24. Dezember 2011

Donnerstag, 15. Dezember 2011

Neue Repräsentativ-Umfrage „Jugend und Zeitgeist“

Anlässlich seines 10-Jahre-Jubiläums hat das Institut für Jugendkulturforschung eine Repräsentativ-Umfrage zum Thema „Wie denken und leben 16- bis 19-jährige?“ durchgeführt. Die Ergebnisse zeichnen ein bemerkenswertes Bild des jugendlichen Zeitgeistes. Die Studie ist im freien Verkauf erhältlich.
 
Ein guter Job, soziale Aufwärtsmobilität und die Gehaltsschere sind heiße politische Themen für Jugendliche, Freizeit mit Freunden, Internet statt Bücher und Auto statt Fahrrad sind Fixpunkte ihres Lifestyles.
Auch wenn soziale Fragen grundsätzlich beschäftigen, verbindet nur rd. ein Drittel der 16- bis 19-jährigen mit sozialer Gerechtigkeit die Forderung, dass „das Geld von den Reichen zu den Armen umverteilt wird“ (33%) oder dass „ärmere Leute vom Staat so viel Geld bekommen, dass ihr Lebensunterhalt gesichert ist“ (32%). Was auffällt, ist, dass Jugendliche den Zugang zu sozialen Fragen weniger von grundsätzlichen weltanschaulichen Positionen aus, sondern eher vom Bezugspunkt der persönlichen Betroffenheit suchen. Das klassische Wording der Umverteilungsdebatte ist der Generation der heute 16- bis 19-jährigen großteils fremd. Die Sozialpolitik diskutiert am Jargon der Jugend vorbei.
81% der jungen Frauen, jedoch nur für 48% der jungen Männer sehen das Schließen der Gehaltsschere als eine Frage der sozialen Gerechtigkeit. 
Für beide Geschlechter bedeutet soziale Gerechtigkeit vor allem Job-Chancen und die Möglichkeit zu sozialer Aufwärtsmobilität: Jeweils rund 60% empfinden es als sozial gerecht, wenn „alle Menschen in Österreich die gleichen Chancen haben, auf der soziale Stufenleiter emporzusteigen“ (61%) und wenn „alle die Chance haben, einen guten Job zu finden“ (59%).
Ein sicherer Arbeitsplatz vor beruflicher Karriere prägt den Blick auf die Arbeitswelt
Zwei von drei Jugendlichen vertreten die Ansicht, ein sicherer Arbeitsplatz sei wichtiger als die berufliche Karriere. Gute Bezahlung wird als Job-Perspektive von männlichen Jugendlichen und Jugendliche in Ausbildung ohne Matura höher bewertet als von jungen Frauen sowie bildungsnahen Jugendlichen.Die klassische Lehre (ohne Matura) bedarf, wie die Studie zeigt, einer dringenden Image-Politur: Jeder zweite Jugendliche vertritt nämlich die Ansicht: „Wer keine Matura hat, ist am Arbeitsmarkt nichts mehr wert.“ Vor allem bildungsnahe Jugendliche blicken mit Bildungsdünkel auf Ausbildungen ohne Matura.
Faulheit und Mangel an Willenskraft werden am häufigsten als Gründe für Armut in Österreich genannt
Die heute 16- bis 19-jährigen sind in der Wettbewerbsgesellschaft sozialisiert. Für sie gilt: Jeder ist seines eigenes Glückes Schmied oder umgekehrt: Wer in finanzielle Not gerät, ist vielfach selber Schuld. Faulheit und Mangel an Willenskraft werden am stärksten als Hauptgrund dafür genannt, dass Menschen in Österreich in Armut leben: 36% der 16- bis 19-jährigen vertreten diese Ansicht. Weitere 16% meinen, dies sei ein unvermeidbarer Bestandteil des modernen Fortschritts. Rd. ein Fünftel sieht Ungerechtigkeit in unserer Gesellschaft als den Hauptgrund dafür, dass Menschen in Österreich in finanzielle Not geraten.
In Sachen Lifestyle gilt: Internet statt Bücher, Ausgehen und Freizeit mit Freunden statt Familientreffen und möglichst wenig Politik
Rund 6 von 10 Jugendlichen definieren sich über ausgehen (64%), Internet (62%) und Freizeit mit Freunden und Freundinnen (59%). Auch Musik ist in den Lebenswelten der 16- bis 19-jährigen fest verankert. Bei jungen Frauen geht der Trend in Richtung „Musik zum Tanzen“, junge Männer tendieren hingegen eher zu „Musik zum Zuhören“. Sowohl Formatradio wie Ö3 als auch Spartenradio wie FM4 haben in den Lifestylewelten der 16- bis 19-jährigen Bedeutung und decken jeweils unterschiedliche Lifestyle-Bedürfnisse ab: 42% bevorzugen Formatradio als Tagesbegleiter, 34% entscheiden sich hingegen für den jugendkulturell klar konturierten Lifestyle von FM4. Markenklamotten sind für junge Männer deutlich wichtiger als für junge Frauen. Auch jugendkulturelle Szenen sind eher Männersache, lediglich in der Indie/Alternative-Szene und bei den Ökos haben junge Frauen die Nase vorne. Die quantitativ bedeutendsten Jugendszenen sind derzeit Fitness, Fußball, Hip-Hop und House. Politik hat in den Lifestyle-Welten der 16- bis 19-jährigen generell wenig Bedeutung. Konfrontiert man sie mit der Frage, was besser zu ihnen passt: eine politische Protestbewegung oder eine politische Partei, entscheiden sich 37% für die politische Protestbewegung, 24% für die Partei; rund 4 von 10 Jugendlichen  (39%) sagen hingegen, Politik passt überhaupt nicht zu mir, also weder noch.
Trotz aktueller Feinstaubdiskussion gilt: Auto ist für Jugendliche ein wichtiger Lifestyle-Faktor, das Fahrrad für die bereite Mehrheit hingegen nicht
Stellt man 16- bis 19-jährige WienerInnen vor die Wahl: Auto oder Fahrrad, entscheidet sich die Mehrheit für das Auto. Vor allem bei Jugendlichen in Ausbildung ohne Matura hat  Fahrrad fahren keine Chance: Lediglich 17% geben an, dass das Fahrrad besser zu ihnen passe als das Auto, 61% entscheiden sich hier klar für das Auto; der Rest setzt auf Öffis und positioniert sich mit weder noch.

Dienstag, 13. Dezember 2011

Pädagogische Hochschulen: Master soll 2012/13 kommen (DiePresse.com)

Unterrichtsministerin Schmied fordert staatlich finanzierte Masterstudiengänge an den Pädagoischen Hochschulen. Sie glaubt an einen Start im Studienjahr 2012/13, die Vorbereitungen seien bereits im Gange.
Die von Unterrichtsministerin Claudia Schmied (SPÖ) im Rahmen einer Reform der Pädagogischen Hochschulen (PH) gewünschten öffentlich-rechtlichen Masterstudiengänge sollen bereits im Studienjahr 2012/13 kommen. Wie sie gemeinsam mit Andreas Schnider, dem Vorsitzenden des PH-Entwicklungsrats, bei einer Pressekonferenz am Dienstag bestätigte, seien die Vorbereitungen bereits im Gange. Im Unterrichtsministerium ortet man "Gesprächsbereitschaft" vonseiten des Wissenschaftsministers Karlheinz Töchterle (ÖVP), der sich ursprünglich skeptisch gegenüber dem PH-Master gezeigt hatte.
Derzeit gibt es an PH Masterstudiengänge nur unter dem Titel Fortbildung, die Angebote sind kostenpflichtig. Dass sie den Master dort, wo sie ihn brauche, nicht anbieten könne, bezeichnete Schmied bei der Vorstellung der PH-Reform Anfang Oktober als "fast absurd". Für die Einführung staatlich finanzierter Masterstudien ist eine Änderung des Hochschulgesetzes notwendig, was laut Ministerium noch im ersten Halbjahr 2012 geschehen soll. Im Studienjahr 2012/13 sollen dann laut Schnider die ersten Pilotmodelle starten.

Augenmerk auf Mentoring und Management

Bis März laufen Potenzialanalysen an den einzelnen PH, um "zu wissen, was an welchem Standort möglich ist", so Schnider. Noch im Dezember und Jänner laufe die Bewerbungsphase, in der PH gewünschte Masterprogramme grob skizziert vorbringen können, im Februar soll im Entwicklungsrat eine Auswahl getroffen werden. "Bis April bzw. Mai kann dann das Curriculum am jeweiligen Standort ausgearbeitet werden." Die PH seien bereits in Gesprächen untereinander bzw. mit Universitäten, laut Ministerium werde das Augenmerk auf zukünftige Masterstudien vor allem auf Mentoring und Schulmanagement gelegt. Die bereits bestehenden Master-Angebote solle es weiterhin geben, "aber wir wollen von öffentlicher Seite die Möglichkeit, Master zu beauftragen", heißt es gegenüber der APA.

Montag, 5. Dezember 2011

65. Generalversammlung des SLOÖ

Das pädagogische Hauptreferat der 65. Generalversammlung des SLOÖ wurde vom bekannten Jugendkulturforscher Mag. Bernhard Heinzlmaier gehalten.
Auf vielfachen Wunsch stellt der SLOÖ die Präsentation auf seiner Website zur Verfügung.

Hier geht es zur Präsentation von Mag. Heinzlmaier.

Den gesamten Vortrag können Sie auch auf Bildungs.TV ansehen.

Hier geht es zum Vortrags-Video