Vortragende: Drin. Manuela Macedonia, Leipzig
Erfahren Sie, wie unser wichtigstes Organ aufgebaut ist bzw. wie es Informationen, die aus den Sinnesorganen stammen, verarbeitet und speichert. In diesem Basisvortrag wird erklärt, welche Gehirnregionen und Netzwerke für wichtige menschliche Funktionen wie Sprache, Gedächtnis, Gefühle, Denken und Lernen zuständig sind. Neueste wissenschaftliche Erkenntnisse über das Gehirn werden präsentiert und es wird der Frage nachgegangen, welche Auswirkungen dies alles auf Lernen hat.
Dienstag, 31. Jänner 2012, 19.00 bis 21.00 Uhr
Linz, Altes Rathaus, Renaissancesaal
Eintritt: 5,-- Euro
Wir bitten Sie um Ihre Anmeldung:
E-mail: sekretariat@schez.at, Telefon: 0732 / 60 31 40
Zur Person: Dr. Manuela Macedonia erforscht seit vielen Jahren neue Strategien, um das Erlernen von Fremdsprachen effizienter zu gestalten.
Die gebürtige Italienerin studierte allgemeine Sprachwissenschaft, Germanistik und Kognitivpsychologie in Turin und an der Universität Salzburg, wo sie 2003 mit einer Arbeit über Fremdsprachenlernen und Gedächtnis promovierte. In Leipzig setzte sie ihre Forschung am Max Planck Institut für Kognitions- und Neurowissenschaften in der Gruppe von Prof. Angela D. Friederici fort, einer der weltweit renommiertesten Forscherinnen für Sprache und Gehirn. Mittels funktioneller Magnetresonanztomographie des Gehirns konnte sie in diversen Studien die Vorteile des sensomotorischen Fremdsprachenlernens nachweisen. Derzeit untersucht sie in der Max-Planck-Forschungsgruppe "Neuronale Mechanismen zwischenmenschlicher Kommunikation" den Effekt multisensorischer Anreicherung auf Gedächtnisprozesse während des Sprachenlernens bei jungen Erwachsenen.
Die gebürtige Italienerin studierte allgemeine Sprachwissenschaft, Germanistik und Kognitivpsychologie in Turin und an der Universität Salzburg, wo sie 2003 mit einer Arbeit über Fremdsprachenlernen und Gedächtnis promovierte. In Leipzig setzte sie ihre Forschung am Max Planck Institut für Kognitions- und Neurowissenschaften in der Gruppe von Prof. Angela D. Friederici fort, einer der weltweit renommiertesten Forscherinnen für Sprache und Gehirn. Mittels funktioneller Magnetresonanztomographie des Gehirns konnte sie in diversen Studien die Vorteile des sensomotorischen Fremdsprachenlernens nachweisen. Derzeit untersucht sie in der Max-Planck-Forschungsgruppe "Neuronale Mechanismen zwischenmenschlicher Kommunikation" den Effekt multisensorischer Anreicherung auf Gedächtnisprozesse während des Sprachenlernens bei jungen Erwachsenen.
Ein wichtiges Anliegen der Forscherin ist es, Ergebnisse ihrer Untersuchungen in die pädagogische Praxis zu überführen und Sprachen-Lernende und -Lehrer über die neuesten Erkenntnisse zu informieren. Im Jahr 2010 gründete sie "Neuroscience for you" ein Institut für Wissenstransfer aus den Neurowissenschaften. Es vermittelt dem Laienpublikum aktuelle Erkenntnisse aus den Neurowissenschaften in Vorträgen und Workshops. Sie ist Fachbuchautorin und hält Lehrerfortbildungen.
Ab Februar schreibt Manuela Macedonia auf der Website scilogs.de für den Forschungs-Blog „NeuroKognition“, den das Leipziger Max-Planck-Institut gemeinsam mit dem Verlag Spektrum der Wissenschaft vorbereitet.
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