Samstag, 29. Oktober 2011

Bildungspolitik nach Umfragen - Der Standard

Schulreform nach Art des Vizekanzlers - von Bernd Schilcher

Vizekanzler Spindelegger hat die Diskussion um die gemeinsame Schule für beendet erklärt."Es gibt zukünftig die Neue Mittelschule und das Gymnasium und das bleibt so." Warum auf einmal so entschieden, fragen sich die Bürger/-innen? Das kennt man sonst vom Juniorpartner der Koalition gar nicht. Was macht den VP-Chef so sicher? Hat er sich die Erfahrungen in den 80 Prozent der europäischen Länder genau angesehen, die eine solche gemeinsame Schule seit vielen Jahren eingeführt haben? Oder kennt er auf einmal die Ergebnisse unserer Schulen bis zum 15. Lebensjahr, die ihn so überzeugt haben?

Also: 9000 Schüler/ -innen jährlich, die ohne Abschluss die Hauptschule, die Sonderschule oder die AHS-Unterstufe verlassen; 28 Prozent der 15-Jährigen, die nicht lesen können und daher 17 Prozent aller 15- bis 24-jährigen, die keinen Abschluss und keinen Job haben und zu frühen Sozialfällen werden? Machen ihn diese "Erfolge" so sicher?

Die aufgezeigten Fakten sind ein schlichter Skandal für ein reiches Kultur-und Industrieland. So mies war Österreich schon lange nicht mehr ins seiner Schulpolitik - oder besser gesagt, in seiner Nicht-Politik. Arbeitgeber suchen verzweifelt nach guten Lehrlingen und Facharbeitern - wie nach hochqualifizierten Spitzenkräften. Viele sind mittlerweile gezwungen, nach Polen zu gehen, weil es dort genügend Fachkräfte und Hochqualifizierte gibt. Wir zahlen hingegen mit unsren Steuern die jährlich wachsenden Sozialkosten für die frühen Sozialfälle in Milliardenhöhe, weil wir die - ungleich geringeren - Mittel für eine qualitätsvolle Frühförderung und ganztägige gemeinsame Schulen nicht aufbringen. Mit dieser Trias hat man in allen fortschrittlichen Ländern die Potentiale der bildungsfernen Schichten mobilisiert und gleichzeitig die Begabtesten gefördert. Wir tun nichts.

Warum ist Herr Spindelegger als Obmann der Partei mit angeblicher "Wirtschaftskompetenz" dann so entschieden gegen die gemeinsame Schule? Die Frage ist leicht beantwortet. Er hat eine Umfrage in Händen, nach der die ÖVP fünf Prozent ihrer Wähler verliert, wenn sie bei der Einführug der gemeinsamen Schule mittut. Also tut man nicht mit.

Politik nach Umfragen - und nicht vielleicht nach tieferen Einsichten und inneren Überzeugungen. Das kennt man in meiner Partei offenbar gar nicht mehr. Sich nach intensivem Studium aller vorhandenen Erfahrungen in der Europäischen Union, der OECD bei den Nachbarn - zum Beispiel Südtirol - und allen erfolgreichen Ländern eine Meinung zu bilden, Mitstreiter zu suchen und anders Denkende zu überzeugen. Brauch ma net: Wir haben eh a Umfrage. Also werden die gebildeten Mittelschichten weiterhin im Dunkeln gelassen und somit gezwungen, ohne ihr Wissen die wachsende Zahl der frühen Sozialfälle mit ihren Steuern zu finanzieren. Auch eine Art der Klientelpolitik.

Ich hoffe nur, dass das Volksbegehren auch diese Bürgerinnen und Bürger aufwecken wird. Noch mehr Sozialkosten - oder eine Schulpolitik der Zukunftssicherung, das ist - leider - die Alternative. (Bernd Schilcher, DER STANDARD, Print-Ausgabe, 29.10.2011)

BERND SCHILCHER, Jg. 1940, ehemals steirischer Landesschulratspräsident, ist Leiter der Expertenkommission zur Schulreform und des Redaktionsteams für das kommende Woche stratende Bildungsvolksbegehren.

Donnerstag, 27. Oktober 2011

ÖVP bleibt in Mittelstufenfragen eine Wiederholungstäterin

FSG: Schulreform lastet wieder einmal allein auf den Schultern der PflichtschullehrerInnen
 
"NMS kommt, AHS bleibt", kommentiert Thomas Bulant, FSG-Vorsitzender in der PflichtschullehrerInnengewerkschaft, das Gesetzesvorhaben zur Neuen Mittelschule. "1985 wurden die Schulversuchserkenntnisse der Integrierten Gesamtschule als Neue Hauptschule entsorgt. Drei Jahrzehnte später werden die pädagogischen und organisatorischen Innovationen der NMS nur die Hauptschule ablösen." Die ÖVP beharrt laut Bulant auf ihrer Aschenbrödel-Bildungspolitik: "Die Guten ins Töpfchen, die Schlechten ins Kröpfchen!"
 
Viele PflichtschullehrerInnen empfinden die durch die ÖVP zu verantwortende, halbe Lösung der Mittelstufenproblematik als Augenauswischerei auf ihre Kosten. "Die NMS ist ein Zwischenschritt, mit dem wir uns nicht abspeisen lassen", hält Bulant fest. "Frau Ministerin Schmied hat unsere vollste Unterstützung für ihr Ziel, dass alle LehrerInnen gemeinsam in einer "Langform Pflichtschulzeit", also einer gemeinsamen Schule der 6- bis 15-jährigen, Verantwortung für die junge Generation tragen."
 
MMag. Dr. Thomas Bulant
Vorsitzender der FSG
in der PflichtschullehrerInnengewerkschaft
Schenkenstraße 4 / 5. Stock
1010 Wien
H: 0699 1 9413999

Mittwoch, 26. Oktober 2011

Ausbau der Neuen Mittelschule sorgt für gemischte Reaktionen - OÖN

WIEN. Für eine bunte Melange an Reaktionen hat die am Dienstag verkündete Einigung der Regierung auf ein Gesetz gesorgt, mit dem die Hauptschule bis 2018 von der Neuen Mittelschule (NMS) abgelöst werden soll.

Aufatmen kam aus VP-nahen Kreisen, immerhin bleibt die AHS-Unterstufe erhalten. Anderen geht die Reform nicht weit genug: So sprechen Grüne und die Initiatoren des Bildungsvolksbegehrens von einer Scheinreform. SP-nahe Organisationen sehen indes einen ersten Schritt in Richtung einer gemeinsamen Schule. Genau daran stößt sich die FPÖ, die vor der Abschaffung der AHS-Unterstufe warnt.

Dienstag, 25. Oktober 2011

Die Neue Mittelschule >> PK BM Dr. Claudia Schmied

Die Neue Mittelschule wird mit dem nun vorgelegten Gesetzesentwurf ins Regelschulwesen übernommen – damit wird zum ersten Mal seit 1962 (Einführung der Polytechnischen Schule) flächendeckend eine neue Schulform zur Regelschule. Jedes Kind, das die Volksschule positiv abgeschlossen hat, ist berechtigt, die Neue Mittelschule zu besuchen.
Mit der Neuen Mittelschule wird die Entscheidung über die weitere Bildungslaufbahn gezielt vorbereitet. Das verbessert die Bildungs- und Berufschancen.
Nach einem mit den Landesschulratspräsidenten akkordierten Stufenplan werden bis zum Schuljahr 2018/19 alle 1.178 Hauptschulstandorte vollständig in Neue Mittelschulen umgewandelt (siehe Anhang). Auch AHS-Standorte sind eingeladen, auf die Neue Mittelschule umzusteigen. Für die AHS gilt weiter der §7a SchOG (Schulversuchshöchstgrenze: 10% der AHS-Unterstufen).
Leistung und Förderung –
die Eckpunkte der Neuen Mittelschule:
Die Aufgabe der Neuen Mittelschule ist es, den Schülerinnen und Schülern in vier Schuljahren eine vertiefte, nach Maßgabe der persönlichen Leistungsfähigkeit jedenfalls grundlegende Allgemeinbildung zu vermitteln. Die Neue Mittelschule soll die Schülerinnen und Schüler je nach Interesse, Neigung, Begabung und Fähigkeit zum Besuch einer mittleren und höheren Schule befähigen und sie auf das Berufsleben vorbereiten.

Vollausbau der Neuen Mittelschule ist großer Schritt hin zu gerechterem Schulsystem

Klubchef Frais: "Gemeinsame Schule der 10-14-Jährigen bleibt unser Ziel."

"Es erfüllt mich mit Freude, dass Bildungsministerin Schmied heute das Gesetz zum Vollausbau der Neuen Mittelschule in Begutachtung schickt. Alle Hauptschulen sollen bis 2016 zu Neuen Mittelschulen aufgewertet, wodurch unser Schulsystem insgesamt gerechter wird. Damit wird die größte Bildungsreform seit fast einem halben Jahrhundert Realität", begrüßt SP-Klubobmann Dr. Karl Frais die gesetzliche Grundlage zum Vollausbau der Neuen Mittelschule. Auch die Vizepräsidentin des Oö. Landesschulrats Brigitte Leidlmayer sieht im neuen Gesetz einen großen Fortschritt: "Die Neue Mittelschule bringt Dynamik in die heimische Bildungslandschaft. Sie führt das Schulsystem näher an das Ziel einer gemeinsamen Schule der 10-14-Jährigen heran."

Die gemeinsame Schule der 10-14-Jährigen bleibt das erklärte Ziel der sozialdemokratischen Bildungspolitik, betont auch Klubobmann Frais: "Die Neue Mittelschule ist der bildungspolitische Fortschritt, den wir heute brauchen.

Montag, 24. Oktober 2011

"Wie den Euro retten?

Erfolgreiche Therapie durch korrekte Diagnose." Impulsreferat von Friederike Spiecker auf der Antragskonferenz der SPÖ OÖ am 22.10.2011..

Safer Internet in der Volksschule

Neues kostenloses Schulpaket – jetzt bestellen!


Es ist soweit: das erste Saferinternet.at-Unterrichtsmaterial für die Volksschule ist ab sofort kostenlos verfügbar. Darin finden Lehrende zahlreiche Safer Internet-Themen, kompakt für die Volksschule aufbereitet.

Internet und Handy sind für die meisten Volksschulkinder bereits fester Bestandteil ihrer Lebenswelt, wie zahlreiche Studien belegen. Kinder werden immer jünger, wenn sie beginnen, sich eigenständig im Internet zu bewegen. Einerseits gelingt der Umgang mit neuen Medien dadurch spielend, andererseits ist das Risikobewusstsein noch wenig ausgeprägt. Hier soll das neue Saferinternet.at-Schulpaket Abhilfe schaffen: Informationen zu den wichtigsten Safer Internet-Themen, praxisnahe Übungen und Tipps für den Unterricht sowie nützliche Links unterstützen Lehrende dabei, Volksschulkinder in ihrer Medienkompetenz zu stärken. Das Schulpaket wurde von Saferinternet.at gemeinsam mit erfahrenen Pädagogen und mit Unterstützung des Bundesministeriums für Unterricht, Kunst und Kultur sowie von Microsoft Österreich erstellt.

Mit insgesamt elf Übungen kommt auch der praktische Teil nicht zu kurz. Alle Übungen sind Schritt für Schritt erklärt. Für die meisten wird weder Computer noch Internet benötigt. Alle Übungen wurden bereits in der Praxis von Volksschullehrer/innen im Safer Internet-Aktions-Monat erprobt. Sollten Sie als Lehrende/r dennoch lieber auf externe Unterstützung zurückgreifen, vermitteln wir Ihnen gerne eine/n Referent/in für einen Workshop oder Vortrag. Besonders interessant für Volksschulen ist auch das Saferinternet.at-Veranstaltungsangebot „isi – impulse. schule. internet“.

Das Schulpaket "Safer Internet in der Volksschule" kann unter www.saferinternet.at/broschuerenservice kostenlos bestellt oder heruntergeladen werden. Dort finden Sie auch weitere Materialien für die Volksschule, wie das „Sheeplive“-Methodenmaterial für Lehrende.

Donnerstag, 20. Oktober 2011

Gertraud Jahn einstimmig neue SP-Klubchefin


Einstimmig haben die Landtagsab-geordneten der SPÖ Oberösterreich Mag.a Gertraud Jahn (54) zur Nachfolgerin von Karl Frais an die Spitze des Landtags- klubs gewählt. 
Sie ist damit die erste Klubchefin in der Geschichte des Landtags.
"Die große Einigkeit unterstreicht die gute Gemeinschaft und Freundschaft, die im SP-Klub gelebt wird", freute sich Dr. Karl Frais, der 20 Jahre an der Spitze des Landtagsklubs stand. Die neue Klubobfrau bezeichnet "Gerechtigkeit auf allen Ebenen" und  "Mit-Menschlichkeit" als ihre Leitlinien. Ihr Politstil wird allgemein als hart in der Sache, aber nicht im Umgang miteinander bezeichnet.
Neu als stellvertretender Klubobmann ist Hans Affenzeller, Christian Makor bleibt Klubvize. Karl Frais verlässt nach 20 Jahren den Landtag, bleibt aber Naturfreunde-Vorsitzender und gespag-Aufsichtsrat. Sein Landtagsmandat übernimmt Hans Karl Schaller.

Mehr dazu auf: www.ooe.spoe.at

Montag, 17. Oktober 2011

Niki Glattauer beim SLÖ in Wels


Niki Glattauer las auf Einladung des SLÖ Wels-Stadt und Wels-Land aus seinem neuen Werk: Die Pisa-Lüge. Wie unsere Schule wirklich besser wird.

In seiner provokant-witzigen Lesung gelang es ihm gleichzeitig die Zuhörer mit Episoden aus dem Schulalltag zu unterhalten, aber auch aufzuzeigen, dass das österreichische Schulsystem dringend reformiert werden muss, wenn es nicht weiter eine immer größer werdende Zahl von Risikoschülern produzieren will.

Mittwoch, 12. Oktober 2011

FSG-LehrerInnen: Bildung als Zukunftsgarant kostet eben Geld

Auch das Finanzministerium gibt grünes Licht für ein neues PH-Dienstrecht

"Der Sozialpartnerdialog hat das neue Dienstrecht für die Pädagogischen Hochschulen ermöglicht," ist Thomas Bulant, FSG-Vorsitzender in der PflichtschullehrerInnengewerkschaft, überzeugt. Die Personalvertreter Wolfgang Weissengruber und Peter Bleiweis haben konstruktiv verhandelt. 
Bulant: "Somit sollten die Pädagogischen Hochschulen einen gleichberechtigten Platz im tertiären Sektor einnehmen können."
"Die entscheidende Stelle in Bildungsfragen ist immer wieder das Finanzressort. Wenn sich das Finanzressort quer legt, kann die personalintensive Schule des 21. Jahrhunderts nicht umgesetzt werden", gibt Bulant in Hinblick auf die Dienstrechtsverhandlungen für alle LehrerInnen zu bedenken und stellt fest: "Die besten LehrerInnen für unsere Kinder kosten eben Geld."

Rückfragehinweis: FSG-Wien-Presse 
Franz Fischill Tel.: (01) 534 44/39 266 
Mobil: 0664/814 63 11 
e-mail: franz.fischill@oegb.at

Neues Lehrer-Dienstrecht verzögert sich bis Sommer 2012 - Der Standard

Urspüngliches Ziel der Einigung bis Jahresende verworfen - Neues Dienstrecht für Lehrende an Pädagogischen Hochschulen geht in Begutachtung.

Wien - Der Weg ist bekanntlich das Ziel - und der stellte sich beim neuen Lehrer-Dienstrecht bisher als steinig heraus. Nach Verwerfen des ursprünglichen Ziels, das neue Dienstrecht für die etwa 120.000 Lehrer in Österreich bis Ende des Jahres auszuverhandeln, nannte Unterrichtsministerin Claudia Schmied am Mittwoch die Mitte des kommenden Jahres als neuen Ziel-Termin für die angedachte Einigung. "Wir haben den Ehrgeiz, bis Sommer fertig zu sein", so Schmied, "immerhin wollen wir es ja auch noch umsetzen". Beamtenministerin Gabriele Heinisch-Hosek ortet "gutes Einvernehmen zwischen der Dienstgeberseite und den Gewerkschaften".

Dienstag, 11. Oktober 2011

Mobbing: Direktorin klagt die Republik - Die Presse

Nach vier Jahren „systematischen Mobbings“ durch die Schulinspektorin beschreitet Evelyn Mayer den Rechtsweg. Sie und ihr Mann, der Verfassungsjurist Heinz Mayer, haben eine Amtshaftungsklage eingebracht.
Ein drastischer Fall von Mobbing in den Strukturen der österreichischen Schulverwaltung wurde nun bekannt. Evelyn Mayer, Direktorin der HLW Biedermannsdorf in der Nähe von Wien, sucht nach jahrelangem Kampf gegen „Windmühlen“ nun den Weg an die Öffentlichkeit um Ihren Fall, den Grünen Bildungssprecher Walser als „typischen Ausdruck“ des österreichischen Schulsystems bezeichnet, vor Gericht klären zu lassen.

Klage gegen die Republik

Gut vier Jahre sei Direktorin Mayer dem systematischen Mobbing durch die niederösterreichische Landesschulinspektorin Adelinde Ronniger ausgesetzt gewesen, so Mayer gegenüber der „Presse“. Die Direktorin befindet sich seit einem Jahr im Krankenstand, sie ist arbeitsunfähig. Nachdem offizielle Beschwerden beim NÖ-Landesschulratspräsidenten Helm und bei den zuständigen Sektionschefs Stelzmüller und Siegl im Bildungsministerium zu keinerlei Konsequenzen führten, haben Evelyn Mayer und ihr Mann, der Verfassungsjurist Heinz Mayer, am Freitag eine Amtshaftungsklage gegen die Republik eingebracht.

Mittwochsinfo 4/2011

Fortbildungsveranstaltungen

Bei folgenden Kursen sind noch Plätze frei!


SLÖ 10 Durch die Mitte der Stadt * (21. Oktober 2011)

SLÖ 14 Autismus - Was ist Autismus? * (15. November 2011)
SLÖ 15 LRS - Lese-/Rechtschreib-Schwäche * (16./23. November 2011)
SLÖ 17 Dyskalkulie * (24. November 2011)
SLÖ 22 Wenn der Unterricht leidet * (2./3. Dezember 2011)
SLÖ 23 Vom Umgang mit sprachauffälligen Kindern * (14. Dezember 2011)
SLÖ 24 Qi Gong Praxis (Anfänger) * (ab 10. Jänner 2012)
SLÖ 25 Qi Gong Praxis (Fortgeschrittene) * (ab 10. Jänner 2012)

*) als offizielle LehrerInnenfortbidung für Fortbildungsnachweise zur Jahresnorm/Bereich C anerkannt


Detailinformationen entnehmen Sie bitte unserem aktuellen LehrerInnenfortbildungsprogramm oder unserer Website.


Anmeldung im SLOÖ-Sekretariat bei Frau Martina Felbinger unter der Telefonnummer 0732/772640 oder per E-mail(lehrerfortbildung@slooe.at) oder
über die Webanmeldung auf unserer Website unter www.slooe.at.

Mittwoch, 5. Oktober 2011

Drei Reformpakete für die Pädagogischen Hochschulen (Pressekonferenz BM Dr. Claudia Schmied)



„Die Pädagogischen Hochschulen haben eine zentrale Rolle in der Aus- und Weiterbildung der Lehrenden und sollen durch die Weiterentwicklung ihrer Aufgabenbereiche und Strukturen und ein zeitgemäßes  und leistungsorientiertes Dienst- und Besoldungsrecht für Hochschullehrende unterstützt werden.“
Regierungsprogramm 2008-2013, Seite 199
 In den letzten Jahrzehnten haben sich die Anforderungen an die Schule massiv verändert. Im Mittelpunkt stehen immer Kinder, junge Menschen und ihre Bedürfnisse. Dem muss auch das Bildungssystem Rechnung tragen – diese neuen Herausforderungen können nur mit sehr gut ausgebildeten PädagogInnen, den wichtigsten TrägerInnen der Bildungsreform, bewältigt werden. Die Weiterentwicklung der Pädagogischen Hochschulen gemäß Regierungsprogramm ist dabei eines der zentralen Instrumentarien für eine Reform der PädagogInnenbildung.
Beginnend mit der PädagogInnenbildung muss es gelingen, jungen Menschen zu vermitteln, dass der Lehrberuf Zukunft hat. Zumal angesichts einer relativ hohen Zahl von Pensionierungen ab dem Jahr 2013 auch ein erhöhter Bedarf an jungen, engagierten PädagogInnen gegeben sein wird.
Um diesen Anforderungen gerecht zu werden, brauchen wir Lehrerinnen und Lehrer aus Berufung, deren Eignung und Neigung in einem Aufnahmeverfahren zu Studienbeginn und durch Selbstreflexion und Fremdevaluierung während des Studiums erhoben wird.

Dienstag, 4. Oktober 2011

Mittwochsinfo 3/2011

Schulveranstaltungen

Der Herbst ist traditionell die Zeit, geplante Schulveranstaltungen im Klassen- und Schulforum bewilligen zu lassen und beim Dienstgeber einzureichen.
Deshalb hier noch einmal einige wesentliche Hinweise:

Schulveranstaltungen sind:


Veranstaltungen bis zu einem Tag (Lehrausgang, Exkursion, Wandertag, Sporttag, Berufspraktischer Tag, mehrtägige Veranstaltungen (Berufspraktische Tage und Wochen, Sportwochen, Projektwochen, usw.).

Aufgaben der Schulveranstaltungen
:
Die Schulveranstaltungsverordnung verzichtet bewusst auf konkrete Vorgaben. Schulveranstaltungen sind nicht länger auf bestimmte inhaltliche Bereiche und Organisationsformen beschränkt (z.B. Sportwochen, Schüleraustausch, etc. – deshalb auch der Verzicht auf die klassischen Bezeichnungen wie z.B. „Schikurs“).
Dadurch wurde der Handlungsspielraum der Schulen beträchtlich erweitert!
Grundsätzlich kann nun im Rahmen von Schulveranstaltungen alles gemacht werden, was der Ergänzung des Unterrichts dient.

FSG: PflichtschullehrerInnen aus Bildungssackgasse holen

LehrerInnen zerbrechen oft am eigenen Engagement

 Wien - (FSG-GÖD) "PflichtschullehrerInnen sollen mit
Engagement den Kindern ein Bewusstsein für lebenslanges Lernen
vermitteln und sind oft selbst in einer Bildungssackgasse gefangen",
kritisiert Thomas Bulant, der Vorsitzende der Fraktion
Sozialdemokratischer GewerkschafterInnen (FSG) in der
PflichtschullehrerInnengewerkschaft, und fordert anlässlich des
morgigen Welttages der LehrerInnen die baldige Umsetzung des bereits
ausgearbeiteten Lehrerbildungskonzeptes für die
PflichtschullehrerInnen.

"Die pädagogischen Herausforderungen steigen, SchülerInnen brauchen
immer mehr Orientierungshilfe und Eltern Beratung. Daher benötigen
PflichtschullehrerInnen Fort- und Weiterbildungsangebote, die
LehrerInnen stark machen, die den Blick über den Tellerrand
ermöglichen, außerschulische ExpertInnen einbinden und sie sozusagen
immer am neuesten Stand der Pädagogik halten", stellt Bulant fest.