Dienstag, 4. Oktober 2011

FSG: PflichtschullehrerInnen aus Bildungssackgasse holen

LehrerInnen zerbrechen oft am eigenen Engagement

 Wien - (FSG-GÖD) "PflichtschullehrerInnen sollen mit
Engagement den Kindern ein Bewusstsein für lebenslanges Lernen
vermitteln und sind oft selbst in einer Bildungssackgasse gefangen",
kritisiert Thomas Bulant, der Vorsitzende der Fraktion
Sozialdemokratischer GewerkschafterInnen (FSG) in der
PflichtschullehrerInnengewerkschaft, und fordert anlässlich des
morgigen Welttages der LehrerInnen die baldige Umsetzung des bereits
ausgearbeiteten Lehrerbildungskonzeptes für die
PflichtschullehrerInnen.

"Die pädagogischen Herausforderungen steigen, SchülerInnen brauchen
immer mehr Orientierungshilfe und Eltern Beratung. Daher benötigen
PflichtschullehrerInnen Fort- und Weiterbildungsangebote, die
LehrerInnen stark machen, die den Blick über den Tellerrand
ermöglichen, außerschulische ExpertInnen einbinden und sie sozusagen
immer am neuesten Stand der Pädagogik halten", stellt Bulant fest. 

Die Realität sei allerdings eine andere, kritisiert der
FSG-Vorsitzende der PflichtschullehrerInnengewerkschaft. Bulant:
"LehrerInnen zerbrechen oft am eigenen Engagement oder ziehen sich in
die innere Emigration zurück, wenn die Anforderungen an den
wichtigsten Beruf für die Zukunft steigen, die Unterstützung aber
ausbleibt. Das derzeitige Angebot zur Weiterbildung kann durch die
Bank als mangelhaft bezeichnet werden."

"Wir warten beispielsweise auf die Verordnung, die den
PflichtschullehrerInnen eine Nachgraduierung mit dem Bachelor of
Education und den Zugang zu Masterlehrgängen ermöglicht. Wir warten
auf die PflichtschullehrerInnenbildung Neu - ExpertInnen haben alle
Vorarbeiten abgeschlossen, politische Entscheidungen fehlen",
kritisiert Bulant.  


   MMag. Dr. Thomas Bulant
   Vorsitzender der FSG
   in der PflichtschullehrerInnengewerkschaft
   Schenkenstraße 4 / 5. Stock
   1010 Wien
   M: thomas.bulant@apsfsg.at
   H: 0699 1 9413999

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