Klubchef Frais: "Gemeinsame Schule der 10-14-Jährigen bleibt unser Ziel."
"Es erfüllt mich mit Freude, dass Bildungsministerin Schmied heute das Gesetz zum Vollausbau der Neuen Mittelschule in Begutachtung schickt. Alle Hauptschulen sollen bis 2016 zu Neuen Mittelschulen aufgewertet, wodurch unser Schulsystem insgesamt gerechter wird. Damit wird die größte Bildungsreform seit fast einem halben Jahrhundert Realität", begrüßt SP-Klubobmann Dr. Karl Frais die gesetzliche Grundlage zum Vollausbau der Neuen Mittelschule. Auch die Vizepräsidentin des Oö. Landesschulrats Brigitte Leidlmayer sieht im neuen Gesetz einen großen Fortschritt: "Die Neue Mittelschule bringt Dynamik in die heimische Bildungslandschaft. Sie führt das Schulsystem näher an das Ziel einer gemeinsamen Schule der 10-14-Jährigen heran."
Die gemeinsame Schule der 10-14-Jährigen bleibt das erklärte Ziel der sozialdemokratischen Bildungspolitik, betont auch Klubobmann Frais: "Die Neue Mittelschule ist der bildungspolitische Fortschritt, den wir heute brauchen. Statt der Unzahl von Schulversuchen wird ein neuer Regelschultypus eingeführt, der die bisherige Hauptschule ersetzt. Durch verbesserte rechtliche Rahmenbedingungen und zusätzliche Ressourcen wird der Schulunterricht an den Neuen Mittelschulen aufgewertet, was insgesamt zu mehr Gerechtigkeit im Schulsystem führt. Auch AHS-Unterstufen sind eingeladen Neue Mittelschulen zu werden. Die Neue Mittelschule setzt zwar einen Schlusspunkt unter viele Schulversuche, sie ist aber selbst noch nicht das Ende des Reformprozesses. Unser erklärtes Ziel bleibt weiterhin die Gemeinsame Schule der 10-14-Jährigen, weil dort alle Schulkinder die besten Bildungschancen vorfinden."
Vizepräsidentin Leidlmayer bedankt sich bei der Bildungsministerin für den Vollausbau der Neuen Mittelschulen: "Dieses Gesetz ist ein deutliches Zeichen für die erfolgreiche Arbeit von Bildungsministerin Schmied im Sinne der Schülerinnen und Schüler. Natürlich gibt es noch viele Herausforderungen für die kommenden Jahre, wie die gemeinsame Ausbildung aller Pädagoginnen auf Universitätsniveau, die hochqualitative Ganztagsschule und die Gemeinsame Schule der 10-14-Jährigen, um nur einige zu nennen."
Mag. Andreas Ortner
Pressesprecher
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