Mittwoch, 29. Juni 2011

ÖH zur PädagogInnenbildung Neu: Masterabschluss für alle pädagogischen Berufe!

Empfehlungen der Vorbereitungsgruppe ungenügend und vage
Wien - Die präsentierten Empfehlungen der Vorbereitungsgruppe zur PädagogInnenbildung Neu sind in den Augen der Österreichischen HochschülerInnenschaft zu vage und greifen zu kurz. "Die Empfehlungen der Vorbereitungsgruppe sind zu allgemein formuliert und lassen verschiedene Deutungen zu - es braucht aber einen klaren Arbeitsauftrag an die Regierung", so Sigrid Maurer vom ÖH-Vorsitzteam.
"Auf die Integrierung der regulären Ausbildung der Kindergarten- und SozialpädagogInnen wird dabei wieder einmal vergessen - auch deren Ausbildung muss unbedingt in die PädagogInnenbildung Neu integriert werden", so Maurer weiter. "Die ÖH fordert eine tertiäre Ausbildung und einen verpflichtenden Master-Abschluss für alle pädagogischen Berufe. Die Arbeit von PädagogInnen in Kindergärten, Horten, Schulen etc. ist gleich wichtig - diese Gleichwertigkeit muss sich durch einen einheitlichen Studienumfang und in der gleichen Bezahlung wiederspiegeln", fordert Thomas Wallerberger vom ÖH-Vorsitzteam. "Die Berufseinführungsphase der angehenden PädagogInnen darf unbedingt erst nach dem Ende des Masterstudiums erfolgen. Ein berufsbegleitendes Studium bedeutet eine erhebliche Doppelbelastung der Studierenden, unter denen die Qualität der pädagogischen Praxis dauerhaft leidet", so Mirijam Müller, ÖH-Generalsekretärin.
Rückfragehinweis: Österreichische HochschülerInnenschaft (ÖH)
Pia Kranawetter, Pressesprecherin Tel.: 0676 888 52 211
mailto:pia.kranawetter@oeh.ac.at http://www.oeh.ac.at

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen