Donnerstag, 20. Oktober 2011
Gertraud Jahn einstimmig neue SP-Klubchefin
Einstimmig haben die Landtagsab-geordneten der SPÖ Oberösterreich Mag.a Gertraud Jahn (54) zur Nachfolgerin von Karl Frais an die Spitze des Landtags- klubs gewählt.
Sie ist damit die erste Klubchefin in der Geschichte des Landtags.
"Die große Einigkeit unterstreicht die gute Gemeinschaft und Freundschaft, die im SP-Klub gelebt wird", freute sich Dr. Karl Frais, der 20 Jahre an der Spitze des Landtagsklubs stand. Die neue Klubobfrau bezeichnet "Gerechtigkeit auf allen Ebenen" und "Mit-Menschlichkeit" als ihre Leitlinien. Ihr Politstil wird allgemein als hart in der Sache, aber nicht im Umgang miteinander bezeichnet.
Neu als stellvertretender Klubobmann ist Hans Affenzeller, Christian Makor bleibt Klubvize. Karl Frais verlässt nach 20 Jahren den Landtag, bleibt aber Naturfreunde-Vorsitzender und gespag-Aufsichtsrat. Sein Landtagsmandat übernimmt Hans Karl Schaller.
Mehr dazu auf: www.ooe.spoe.at
Montag, 17. Oktober 2011
Niki Glattauer beim SLÖ in Wels
Niki Glattauer las auf Einladung des SLÖ Wels-Stadt und Wels-Land aus seinem neuen Werk: Die Pisa-Lüge. Wie unsere Schule wirklich besser wird.
In seiner provokant-witzigen Lesung gelang es ihm gleichzeitig die Zuhörer mit Episoden aus dem Schulalltag zu unterhalten, aber auch aufzuzeigen, dass das österreichische Schulsystem dringend reformiert werden muss, wenn es nicht weiter eine immer größer werdende Zahl von Risikoschülern produzieren will.
Mittwoch, 12. Oktober 2011
FSG-LehrerInnen: Bildung als Zukunftsgarant kostet eben Geld
Auch das Finanzministerium gibt grünes Licht für ein neues PH-Dienstrecht
"Der Sozialpartnerdialog hat das neue Dienstrecht für die Pädagogischen Hochschulen ermöglicht," ist Thomas Bulant, FSG-Vorsitzender in der PflichtschullehrerInnengewerkschaft, überzeugt. Die Personalvertreter Wolfgang Weissengruber und Peter Bleiweis haben konstruktiv verhandelt.
Bulant: "Somit sollten die Pädagogischen Hochschulen einen gleichberechtigten Platz im tertiären Sektor einnehmen können."
"Die entscheidende Stelle in Bildungsfragen ist immer wieder das Finanzressort. Wenn sich das Finanzressort quer legt, kann die personalintensive Schule des 21. Jahrhunderts nicht umgesetzt werden", gibt Bulant in Hinblick auf die Dienstrechtsverhandlungen für alle LehrerInnen zu bedenken und stellt fest: "Die besten LehrerInnen für unsere Kinder kosten eben Geld."
Rückfragehinweis: FSG-Wien-Presse
Franz Fischill Tel.: (01) 534 44/39 266
Mobil: 0664/814 63 11
e-mail: franz.fischill@oegb.at
Neues Lehrer-Dienstrecht verzögert sich bis Sommer 2012 - Der Standard
Urspüngliches Ziel der Einigung bis Jahresende verworfen - Neues Dienstrecht für Lehrende an Pädagogischen Hochschulen geht in Begutachtung.
Wien - Der Weg ist bekanntlich das Ziel - und der stellte sich beim neuen Lehrer-Dienstrecht bisher als steinig heraus. Nach Verwerfen des ursprünglichen Ziels, das neue Dienstrecht für die etwa 120.000 Lehrer in Österreich bis Ende des Jahres auszuverhandeln, nannte Unterrichtsministerin Claudia Schmied am Mittwoch die Mitte des kommenden Jahres als neuen Ziel-Termin für die angedachte Einigung. "Wir haben den Ehrgeiz, bis Sommer fertig zu sein", so Schmied, "immerhin wollen wir es ja auch noch umsetzen". Beamtenministerin Gabriele Heinisch-Hosek ortet "gutes Einvernehmen zwischen der Dienstgeberseite und den Gewerkschaften".
Wien - Der Weg ist bekanntlich das Ziel - und der stellte sich beim neuen Lehrer-Dienstrecht bisher als steinig heraus. Nach Verwerfen des ursprünglichen Ziels, das neue Dienstrecht für die etwa 120.000 Lehrer in Österreich bis Ende des Jahres auszuverhandeln, nannte Unterrichtsministerin Claudia Schmied am Mittwoch die Mitte des kommenden Jahres als neuen Ziel-Termin für die angedachte Einigung. "Wir haben den Ehrgeiz, bis Sommer fertig zu sein", so Schmied, "immerhin wollen wir es ja auch noch umsetzen". Beamtenministerin Gabriele Heinisch-Hosek ortet "gutes Einvernehmen zwischen der Dienstgeberseite und den Gewerkschaften".
Dienstag, 11. Oktober 2011
Mobbing: Direktorin klagt die Republik - Die Presse
Nach vier Jahren „systematischen Mobbings“ durch die Schulinspektorin beschreitet Evelyn Mayer den Rechtsweg. Sie und ihr Mann, der Verfassungsjurist Heinz Mayer, haben eine Amtshaftungsklage eingebracht.
Ein drastischer Fall von Mobbing in den Strukturen der österreichischen Schulverwaltung wurde nun bekannt. Evelyn Mayer, Direktorin der HLW Biedermannsdorf in der Nähe von Wien, sucht nach jahrelangem Kampf gegen „Windmühlen“ nun den Weg an die Öffentlichkeit um Ihren Fall, den Grünen Bildungssprecher Walser als „typischen Ausdruck“ des österreichischen Schulsystems bezeichnet, vor Gericht klären zu lassen.
Klage gegen die Republik
Gut vier Jahre sei Direktorin Mayer dem systematischen Mobbing durch die niederösterreichische Landesschulinspektorin Adelinde Ronniger ausgesetzt gewesen, so Mayer gegenüber der „Presse“. Die Direktorin befindet sich seit einem Jahr im Krankenstand, sie ist arbeitsunfähig. Nachdem offizielle Beschwerden beim NÖ-Landesschulratspräsidenten Helm und bei den zuständigen Sektionschefs Stelzmüller und Siegl im Bildungsministerium zu keinerlei Konsequenzen führten, haben Evelyn Mayer und ihr Mann, der Verfassungsjurist Heinz Mayer, am Freitag eine Amtshaftungsklage gegen die Republik eingebracht.
Mittwochsinfo 4/2011
Fortbildungsveranstaltungen
Bei folgenden Kursen sind noch Plätze frei!
SLÖ 10 Durch die Mitte der Stadt * (21. Oktober 2011)
SLÖ 14 Autismus - Was ist Autismus? * (15. November 2011)
SLÖ 15 LRS - Lese-/Rechtschreib-Schwäche * (16./23. November 2011)
SLÖ 17 Dyskalkulie * (24. November 2011)
SLÖ 22 Wenn der Unterricht leidet * (2./3. Dezember 2011)
SLÖ 23 Vom Umgang mit sprachauffälligen Kindern * (14. Dezember 2011)
SLÖ 24 Qi Gong Praxis (Anfänger) * (ab 10. Jänner 2012)
SLÖ 25 Qi Gong Praxis (Fortgeschrittene) * (ab 10. Jänner 2012)
*) als offizielle LehrerInnenfortbidung für Fortbildungsnachweise zur Jahresnorm/Bereich C anerkannt
Detailinformationen entnehmen Sie bitte unserem aktuellen LehrerInnenfortbildungsprogramm oder unserer Website.
Anmeldung im SLOÖ-Sekretariat bei Frau Martina Felbinger unter der Telefonnummer 0732/772640 oder per E-mail(lehrerfortbildung@slooe.at) oder
über die Webanmeldung auf unserer Website unter www.slooe.at.
Bei folgenden Kursen sind noch Plätze frei!
SLÖ 10 Durch die Mitte der Stadt * (21. Oktober 2011)
SLÖ 14 Autismus - Was ist Autismus? * (15. November 2011)
SLÖ 15 LRS - Lese-/Rechtschreib-Schwäche * (16./23. November 2011)
SLÖ 17 Dyskalkulie * (24. November 2011)
SLÖ 22 Wenn der Unterricht leidet * (2./3. Dezember 2011)
SLÖ 23 Vom Umgang mit sprachauffälligen Kindern * (14. Dezember 2011)
SLÖ 24 Qi Gong Praxis (Anfänger) * (ab 10. Jänner 2012)
SLÖ 25 Qi Gong Praxis (Fortgeschrittene) * (ab 10. Jänner 2012)
*) als offizielle LehrerInnenfortbidung für Fortbildungsnachweise zur Jahresnorm/Bereich C anerkannt
Detailinformationen entnehmen Sie bitte unserem aktuellen LehrerInnenfortbildungsprogramm oder unserer Website.
Anmeldung im SLOÖ-Sekretariat bei Frau Martina Felbinger unter der Telefonnummer 0732/772640 oder per E-mail(lehrerfortbildung@slooe.at) oder
über die Webanmeldung auf unserer Website unter www.slooe.at.
Mittwoch, 5. Oktober 2011
Drei Reformpakete für die Pädagogischen Hochschulen (Pressekonferenz BM Dr. Claudia Schmied)
„Die Pädagogischen Hochschulen haben eine zentrale Rolle in der Aus- und Weiterbildung der Lehrenden und sollen durch die Weiterentwicklung ihrer Aufgabenbereiche und Strukturen und ein zeitgemäßes und leistungsorientiertes Dienst- und Besoldungsrecht für Hochschullehrende unterstützt werden.“
Regierungsprogramm 2008-2013, Seite 199
In den letzten Jahrzehnten haben sich die Anforderungen an die Schule massiv verändert. Im Mittelpunkt stehen immer Kinder, junge Menschen und ihre Bedürfnisse. Dem muss auch das Bildungssystem Rechnung tragen – diese neuen Herausforderungen können nur mit sehr gut ausgebildeten PädagogInnen, den wichtigsten TrägerInnen der Bildungsreform, bewältigt werden. Die Weiterentwicklung der Pädagogischen Hochschulen gemäß Regierungsprogramm ist dabei eines der zentralen Instrumentarien für eine Reform der PädagogInnenbildung.
Beginnend mit der PädagogInnenbildung muss es gelingen, jungen Menschen zu vermitteln, dass der Lehrberuf Zukunft hat. Zumal angesichts einer relativ hohen Zahl von Pensionierungen ab dem Jahr 2013 auch ein erhöhter Bedarf an jungen, engagierten PädagogInnen gegeben sein wird.
Um diesen Anforderungen gerecht zu werden, brauchen wir Lehrerinnen und Lehrer aus Berufung, deren Eignung und Neigung in einem Aufnahmeverfahren zu Studienbeginn und durch Selbstreflexion und Fremdevaluierung während des Studiums erhoben wird.
Dienstag, 4. Oktober 2011
Mittwochsinfo 3/2011
Schulveranstaltungen
Der Herbst ist traditionell die Zeit, geplante Schulveranstaltungen im Klassen- und Schulforum bewilligen zu lassen und beim Dienstgeber einzureichen.
Deshalb hier noch einmal einige wesentliche Hinweise:
Deshalb hier noch einmal einige wesentliche Hinweise:
Schulveranstaltungen sind:
Veranstaltungen bis zu einem Tag (Lehrausgang, Exkursion, Wandertag, Sporttag, Berufspraktischer Tag, mehrtägige Veranstaltungen (Berufspraktische Tage und Wochen, Sportwochen, Projektwochen, usw.).
Aufgaben der Schulveranstaltungen:
Die Schulveranstaltungsverordnung verzichtet bewusst auf konkrete Vorgaben. Schulveranstaltungen sind nicht länger auf bestimmte inhaltliche Bereiche und Organisationsformen beschränkt (z.B. Sportwochen, Schüleraustausch, etc. – deshalb auch der Verzicht auf die klassischen Bezeichnungen wie z.B. „Schikurs“).
Dadurch wurde der Handlungsspielraum der Schulen beträchtlich erweitert!
Grundsätzlich kann nun im Rahmen von Schulveranstaltungen alles gemacht werden, was der Ergänzung des Unterrichts dient.
FSG: PflichtschullehrerInnen aus Bildungssackgasse holen
LehrerInnen zerbrechen oft am eigenen Engagement
Wien - (FSG-GÖD) "PflichtschullehrerInnen sollen mit
Engagement den Kindern ein Bewusstsein für lebenslanges Lernen
vermitteln und sind oft selbst in einer Bildungssackgasse gefangen",
kritisiert Thomas Bulant, der Vorsitzende der Fraktion
Sozialdemokratischer GewerkschafterInnen (FSG) in der
PflichtschullehrerInnengewerkschaft, und fordert anlässlich des
morgigen Welttages der LehrerInnen die baldige Umsetzung des bereits
ausgearbeiteten Lehrerbildungskonzeptes für die
PflichtschullehrerInnen.
"Die pädagogischen Herausforderungen steigen, SchülerInnen brauchen
immer mehr Orientierungshilfe und Eltern Beratung. Daher benötigen
PflichtschullehrerInnen Fort- und Weiterbildungsangebote, die
LehrerInnen stark machen, die den Blick über den Tellerrand
ermöglichen, außerschulische ExpertInnen einbinden und sie sozusagen
immer am neuesten Stand der Pädagogik halten", stellt Bulant fest.
Freitag, 30. September 2011
Ganztagsschulen erfordern neue Schulraumkonzepte
Frais: "Die teuerste Bildungsreform ist jene, die nicht stattfindet, weil sie
die Zukunftschancen der jungen Menschen in unserem Land ruiniert!"
die Zukunftschancen der jungen Menschen in unserem Land ruiniert!"
"Der Totalumstieg vom bisherigen System der Hauptschule zur Neuen Mittelschule soll in Oberösterreich mit dem Schuljahr 2015/16 abgeschlossen sein. Bei dieser größten Schulreform seit Jahrzehnten werden aber nicht nur die Bezeichnungen ausgetauscht. Durch qualitative Aufwertung, moderne pädagogische Konzepte und zusätzliche Ressourcen rücken die Neuen Mittelschulen immer näher an die AHS-Unterstufen heran", so SP-Klubobmann Dr. Karl Frais in seiner heutigen Rede zur Aktuellen Stunde im Oö. Landtag. Sein Ziel für den oberösterreichischen Bildungssektor formuliert Frais so: Oberösterreich soll das Motivationsbundesland in Sachen Bildung und Schule werden.
"Oberösterreich braucht ein Schulsystem, das LehrerInnen, SchülerInnen und Eltern motiviert. Denn die Vermittlung von Bildung lebt von Motivation. Dazu gehören neben positiven Bildungsreformen wie der Umstieg auf Neue Mittelschulen auch das Eingehen auf geänderte gesellschaftliche Rahmenbedingungen. Das Bild der Familie hat sich gegenüber den 70er Jahren völlig gewandelt. Familien haben immer weniger Kinder, die Häufigkeit von Patchwork-Familien nimmt zu und oft sind beide Elternteile berufstätig – häufig auch aufgrund finanzieller Notwendigkeit. Das stellt das System Schule vor geänderte Voraussetzungen", argumentiert der SP-Klubobmann.
Mittwoch, 28. September 2011
Der SLÖ Wels lädt ein
Niki Glattauer
liest aus seinem neuen Buch
13. Oktober 2011
17.00 Uhr
E-Werk Kundenzentrum
Pfarrgasse 1
Montag, 26. September 2011
Bildungsministerin Schmied und Bildungssprecher Amon: Stufenplan für Neue Mittelschule
In enger Kooperation mit den Landeschulrats-Präsidenten wurde der Stufenplan für den Vollausbau der Neuen Mittelschule entwickelt.
Wien (OTS) - In enger Kooperation mit den Landeschulrats-Präsidenten wurde der Stufenplan für den Vollausbau der Neuen Mittelschule entwickelt. Die Standorte der Neuen Mittelschule werden österreichweit ausgebaut - bis 2015 sollen alle Hauptschulstandorte umgestellt werden, im Endausbau sollen 238.000 SchülerInnen im Alter zwischen 10 und 14 Jahren an der Neuen Mittelschule unterrichtet werden.
Bildungsministerin Dr. Claudia Schmied erklärt zum Ergebnis der Beratungen: "Wir wollen bis zum Schuljahr 2015/16 an allen bisherigen Hauptschul-Standorten den Umstieg auf die Neue Mittelschule vollziehen und können dabei die Wünsche und Bedürfnisse der Länder berücksichtigen. Alle AHS-Unterstufen sind eingeladen, an diesem Erfolgsmodell teilzunehmen."
"Diese Vereinbarungen sind eine gute Grundlage für die politischen und inhaltlichen Verhandlungen zur legistischen Umsetzung dieses Projektes", betont Bildungssprecher Werner Amon.
Die Details des neuen Stufenplans:
Bundesweit sollen 2012/13 an 261 Schulen 660 neue Klassen, 2013/14 an 225 Schulen 496 neue Klassen, 2014/15 an 154 Schulen 314 neue Klassen und 2015/16 an 104 Schulen 216 neue Klassen der NMS eröffnet werden.
Im Burgenland sollen 2012/13 an 3 Schulen 10 Klassen und 2013/14 an einer Schule zwei Klassen eröffnet werden, womit der geplante Vollausbau vorzeitig erreicht wäre.
In Kärnten sollen 2012/13 an 8 Schulen 16 Klassen, 2013/14 an 5 Schulen 14 Klassen, 2014/15 an 9 Schulen 19 Klassen und 2015/16 an 2 Schulen 4 Klassen der NMS eröffnet werden.
In Niederösterreich sollen im Schuljahr 2012/13 an 54 Schulen 137 Klassen, in den Schuljahren 2013/14 sowie 2014/15 jeweils an 50 Schulen 100 Klassen und im Schuljahr 2015/16 an 30 Schulen 60 Klassen der NMS eröffnet werden.
In Oberösterreich sollen im Schuljahr 2012/13 an 55 Schulen 137 Klassen, 2013/24 an 45 Schulen 90 Klassen, 2014/15 an 40 Schulen 80 Klassen und 2015/16 an 27 Schulen 54 Klassen der NMS eröffnet werden.
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