Mittwoch, 5. Juni 2013

Rote PflichtschulgewerkschafterInnen sind entsetzt über Zweiklassendienstrecht der ÖVP


Gleichwertige Ausbildung muss zu
Gerechtigkeit in Dienst- und Besoldungsrecht führen!

„Die PflichtschullehrerInnen sind entsetzt, dass die ÖVP mit ihrem Dienstrechtsvorschlag die Zweiklassengesellschaft unter LehrerInnen fortschreiben will“, kritisiert Thomas Bulant, Bundesvorsitzender der FSG in der PflichtschullehrerInnengewerkschaft. „Die ÖVP verwehrt uns trotz gleichwertiger Masterausbildung in Zukunft die gleichwertige Entlohnung.“

Für die FSG sei es inakzeptabel, dass PflichtschullehrerInnen weiterhin die höchste Unterrichtsverpflichtung mit dem niedrigsten Lebenseinkommen haben werden. „Während die ÖVP auf Kosten der Pflichtschulen das Budget zu sanieren versucht, haben PflichtschullehrerInnen weiterhin ihre große soziale Verantwortung für einen Großteil der jungen Generation zu tragen“, sagt Bulant. „Für alle müsste eine Stunde Leseerziehung in der Volksschule genauso viel wert sein wie eine Stunde Mathematik in der Sekundarstufe.“

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen