FSG-Vorsitzender Bulant wendet sich gegen Lehrerhetze in
Heute
Sehr geehrter Herr Redakteur!
Während die Gewerkschaft im
konstruktiven Dialog mit dem Dienstgeber versucht, Verluste in der
Lebensverdienstsumme infolge eines neuen Dienstrechts abzuwenden, schadet die
Gratiszeitung Heute erneut dem Image von LehrerInnen.
Sie haben auf der Seite 1 der
Dienstagsausgabe die Schlagzeile „Schul-Ausflug: Lehrer gingen in ein Bordell“
veröffentlicht. In den Zeilen darunter informieren Sie Ihre Leser, dass Lehrer
eines Elitegymnasiums ihr Privatvergnügen mit der Kreditkarte der Schule
bezahlt haben.
Sie verschweigen hingegen,
dass es sich um Schwedische Lehrer auf Urlaub in Österreich gehandelt hat. Mit
diesem Lehrstück, wie man die öffentliche Meinung durch Halbwahrheiten fehl
leiten kann, haben Sie für negative Begleitmusik zu unseren
Dienstrechtsverhandlungen gesorgt.
Mieser Journalismus kann uns
jedoch nicht davon abhalten, für Gerechtigkeit im österreichischen Bildungswesen
zu kämpfen. Unsere Ziele für ein neues Dienstrecht bleiben unverändert:
Gleichwertige
Ausbildung aller Pädagogen sowie dienst- und besoldungsrechtliche
Gleichstellung aller LehrerInnen auf Master-Niveau!
Ein Fairness einfordernder
Reformwilliger
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen