SPÖ-Bildungssprecher will Maßnahmenpaket für Volksschulen im Unterausschuss des
Unterrichtsausschusses vorlegen
Denn, so Mayer, die Volksschulen leisten in unserem Bildungssystem die entscheidende Basisarbeit: "In den Volksschulen stehen die gesicherte Kenntnis der Kulturtechniken wie Lesen, Schreiben, Rechnen und die freie Rede im Mittelpunkt. Grundkompetenzen werden aufgebaut und die Kinder individuell gefördert. Dieses Anforderungsprofil macht die hohe Verantwortung von Volksschullehrerinnen und -lehrern deutlich." Mayer fordert daher im Rahmen der geplanten Dienst- und Besoldungsreform endlich eine leistungsgerechte Entlohnung und eine Aufwertung, denn die Volksschullehrer seien es, die im gegenwärtigen Schulsystem die Hauptlast zu tragen hätten.
Darüber hinaus müssen die Volksschulen organisatorisch, finanziell und pädagogisch in die Lage gesetzt werden, die steigenden Anforderungen zu bewältigen. Dazu gehören ausreichend Personal, eine flexible Schuleingangsphase mit der Möglichkeit des "Teamteachings" und nicht zuletzt schulautonome Stundenkontingente, die es der Schulleitung ermöglichen, auf die unterschiedlichen Problemstellungen und Anforderungen an den jeweiligen Schulstandort einzugehen, führt der SPÖ-Bildungssprecher aus.
Mayer will daher, wie bereits mit dem Koalitionspartner und den Oppositionsparteien vereinbart, eine eigene Sitzung des Unterausschusses des Unterrichtsausschusses im Parlament zum Thema 'Volksschulen' einberufen und dort ein Maßnahmenpaket vorlegen, welches einerseits die Volksschulen organisatorisch und pädagogisch stärkt und andererseits den Volksschullehrerinnen und -lehrern in Ansehen und Bezahlung endlich jenen Stellenwert zukommen lässt, den sie verdienen.
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