SPOÖ-Vorsitzender LH-Stv. Josef Ackerl fordert von Landeshauptmann Pühringer ein
Bekenntnis zur Gesamtschule. Er solle sich - so wie sein Amtskollege Platter – endlich dafür
einsetzen, dass es durch faire Bildungschancen zu mehr sozialer Gerechtigkeit kommt.
"Pühringer ist ein besonderer Freund Südtirols. Dort gibt es die gemeinsame Schule schon seit
50 Jahren. Da dieses Schulsystem dort gut funktioniert, ist es Vorbild für das Bundesland
Tirol und sollte in ganz Österreich umgesetzt werden!" so Ackerl.
Der flächendeckende Ausbau von Gesamtschule und ganztägigen Schulformen, so wie von
Bundesministerin Schmied vorgeschlagen, ist weiterhin Ziel der Sozialdemokratie. Alle
Erfahrungen zeigen, dass in dieser Schulform die Talente der Schüler/innen unabhängig von der
Geldbörse der Eltern gefördert werden.
"In Österreich hängt die Bildungskarriere von Kindern und Jugendlichen noch immer stark vom
Bildungsniveau und vom Einkommen der Eltern ab. Die ÖVP muss sich endlich öffnen und ihre
ideologischen Scheuklappen ablegen, um die Vorteile ganztägiger Schulformen zu sehen. Wir
wollen gerechte Bildungschancen für alle durch eine bessere Schule für die 6- bis 15-Jährigen und
möchten erreichen, dass sich die Kinder und Lehrer/innen in der Schule wohlfühlen. Für die Eltern
würde es außerdem weniger Stress und eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf
bedeuten. Was für Südtirol gut ist, soll für uns nicht schlecht sein!" so Ackerls Appell an Pühringer.
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