Dienstag, 11. September 2012

LH-Stv. Josef Ackerl: Schulsozialarbeiter/innen in allen Bezirken

Für Oberösterreichs Schüler/innen beginnt wieder der Schulalltag – mit all seinen Höhen und Tiefen. In schwierigen Situationen gibt es für viele Buben und Mädchen, aber auch deren Eltern und Lehrer/innen, eine neue Anlaufstelle: SuSA – die Schulsozialarbeiter/innen der Jugendwohlfahrt.

Diese sind regelmäßig an ausgewählten Pflichtschulen anwesend und können in dieser Zeit ganz unkompliziert angesprochen werden. Zusätzlich hängen in den Schulen Plakate mit der Telefonnummer und der E-Mailadresse der Sozialarbeiter/innen, und es gibt auch die Möglichkeit, eine Nachricht im SuSA-Postkasten zu hinterlassen.

LH-Stv. Ackerl: "Im kommenden Wintersemester werden in den Bezirken Eferding, Rohrbach, Urfahr-Umgebung und Schärding die Schulsozialarbeiter/innen an die Schulen kommen. Damit ist SuSA flächendeckend in allen Bezirken eingeführt".


Fast 13.000 Kontakte im vergangenen Schuljahr:


In den Bezirken Braunau, Freistadt, Gmunden, Grieskirchen, Kirchdorf, Linz-Land, Perg, Ried i.I., Steyr-Land, Vöcklabruck und Wels-Land war SuSA mit insgesamt 25 Schulsozialarbeiter/innen (21 Personaleinheiten) an 124 Schulen mit 1.340 Klassen im Einsatz. 12.884-mal wurden sie von Schülern, Eltern und Lehrern kontaktiert. Gut die Hälfte der Kontaktaufnahmen erfolgte über das Lehrpersonal, in rund 40% der Fälle traten die Kinder/Jugendlichen selbst an SuSA heran, in 10% der Fälle suchten die Eltern den Kontakt. Daraus ergaben sich 1.118 längere Betreuungen. Buben sind hier leicht überrepräsentiert: 637 Buben wurden von SuSA betreut, das sind 57 % aller betreuten Schüler/innen.


Spitzenreiter unter den von SuSA behandelten Problemstellungen sind Erziehungsprobleme (32%), gefolgt von Verhaltensauffälligkeiten (29%). Der Anteil an Schüler/innen, die die Schule mehr oder weniger verweigern bzw. zu verweigern drohen liegt bei knapp 10% der betreuten Schüler/innen. Die Sozialarbeiter/innen berichten, dass Schulangst und Schulunlust bereits in der Volksschule zum Problem werden können – in dieser Phase aber noch gut korrigierbar sind.

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