Unsere Forderungen für die Dienstrechtsverhandlungen:
Die sozialdemokratischen PersonalvertreterInnen und GewerkschafterInnen ersuchen die Sozialpartner in den Dienstrechtsverhandlungen folgende Punkte zu berücksichtigen:
1) Die erhöhte Arbeitsbelastung in vielen Pflichtschulen wird mit Diversitätszulagen abzugelten sein! Eine Gehaltskurve mit höheren Anfangsgehältern allein bringt für KollegInnen in diesen Schulen keine Besoldungsgerechtigkeit.
2) Die Kernkompetenzen von LehrerInnen liegen in Unterricht und Erziehung.
Für Administration, Betreuung, Therapie, pflegerische und medizinische Tätigkeiten wird es andere ExpertInnen geben müssen!
Für Administration, Betreuung, Therapie, pflegerische und medizinische Tätigkeiten wird es andere ExpertInnen geben müssen!
3) In Volksschulklassen mit mehr als 20 Kindern werden zwei LehrerInnen eingesetzt, damit als Basisleistung die sprachlichen, sozialen und motorischen Defizite der SchülerInnen im Sinne der nachfolgenden Bildungskarriere eines jeden Kindes behoben werden können. Sonderpädagogische Fördermaßnahmen müssen nach der Bedürfnislage der Kinder durch entsprechende Ressourcen gesichert sein.
Der nächste Finanzausgleich ist dementsprechend zu gestalten!
4) Schulen werden in Zukunft über eine pädagogisch-dienstrechtliche und eine administrative Schulleitung verfügen, da Pädagogik und Management unterschiedliche Kompetenzen bedingen.
5) Eine gleichwertige Ausbildung aller LehrerInnen auf Masterniveau wird die Anstellungssicherheit beim Berufseinstieg erhöhen und bessere Berufsumstiegsmöglichkeiten bieten.
6) Nur flexible Lebensarbeitszeitmodelle werden einer aufgrund des geltenden Pensionsrechts längeren Lebensarbeitszeit gerecht werden können.
7) Ein erweiterter Kündigungsschutz wird die LehrerInnen vor äußerem Druck bei Unterrichtsgestaltung und Leistungsbeurteilung bewahren.
Wir unterstreichen mit diesen Forderungen für die Zukunft, dass ein neues Dienstrecht nicht nur fiskalischen Aufgaben gerecht werden darf, sondern vor allem auf die täglichen Herausforderungen des Schulalltages Antworten geben muss.
Franz Turek Anton Lauinger
SLÖ-Landesvorsitzender FSG-APS-Vorsitzender
Mitglied im ZA-PflichtschullehrerInnen Landesleitungsmitglied der
Mitglied GÖD-APS Bundesleitung PflichtschullehrerInnengewerkschaft
Mitglied GÖD-APS Bundesleitung PflichtschullehrerInnengewerkschaft
Tel.: 0699/81266739 Tel.: 07674/64845
Email: franz.turek@slooe.at Email: a.lauinger@aon.at
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