Bildungsvolksbegehren-Initiator Hannes Androsch. Bild: SN/apa (archiv/schlager)
Konträr zu anderen bisher verhandelten Forderungen hat die Initiative hier Rückenwind durch den mit Mitgliedern aus Unterrichts- und Wissenschaftsministerium besetzten Entwicklungsrat: Arthur Mettinger, Rektor der Fachhochschule Campus Wien und von Wissenschaftsminister Karlheinz Töchterle in den Rat nominiert, sprach sich für eine einheitliche tertiäre Ausbildung mit gemeinsamem pädagogischen Kern aus. Dieser solle u.a. Elemente wie Mehrsprachigkeit, Umgang mit Migrationshintergrund oder Inklusionspädagogik enthalten.
Nach dem Bereich Lehrerausbildung stehen noch die Themen Erwachsenenbildung und Hochschulen an, Knackpunkt ist hier der Uni-Zugang. Die SPÖ unterstützt die Forderung des Bildungsvolksbegehrens, für "eine hohe soziale Durchmischung an Hochschulen und Universitäten" sämtliche Zugangshürden abzubauen. Töchterle hingegen spricht sich wiederholt für Studienbeiträge und Zugangsregeln für die Aufrechterhaltung von Studienangeboten aus.
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