66.
Generalversammlung des SLÖ OÖ.
Mittwoch, 28. November 2012, 8:30 bis 13:00 Linz-Leonding, Kürnberghalle |
|
8:30 - Auftakt
|
Auftakt: Chor der Musikhauptschule Traun,
Leitung: Dipl. Päd. Isolde Hinterramskogler |
Tagung der Lehrerinnen für Werkerziehung
|
|
Franz Turek
Landesvorsitzender des SLOÖ |
Tagungseröffnung |
LAbg. Mag.a Gertraud
Jahn
Klubobfrau SPÖ OÖ. |
Zukunft Bildung |
Dr. in Brigitte
Leidlmayer
Vizepräsidentin des LSR für OÖ. |
Bildung aktuell |
Dr.in Manuela Macedonia
|
PROJEKT GEHIRN -
|
13:00 - Ende der Tagung
|
|
14:00 Tagung der Berufsschullehrer/-innen
|
Vorsitzender Mag. Dr. Gisbert Topf
Vorsitzender SLÖ Berufsschullehrer/-innen Franz Pernerstorfer: "Quo vadis Kompetenz?" |
Freitag, 23. November 2012
66. Generalversammlung des SLÖ OÖ.
Montag, 19. November 2012
Die Quantenphysikerin in der Neuen Mittelschule - JULIA NEUHAUSER (Die Presse)
Bibiane
Blauensteiner nimmt sich eine Auszeit als Forscherin und unterrichtet
die Kinder an der NMS Aspern. Ein Job, der herausfordernder ist als
gedacht. Ein Lokalaugenschein.
Wien.
Langsam nähert die zwölfjährige Jenny ihren linken Zeigefinger dem ihrer
Lehrerin. Plötzlich zuckt Jenny zurück. Sie hat sich bei der Berührung
elektrisiert. Zufall ist das keiner, denn Jennys rechte Hand liegt auf
einem Bandgenerator, ihr Körper hat sich also elektrostatisch geladen.
Sie ist die erste Schülerin der 2c, die diesen Versuch im
Physikunterricht ausprobieren darf. Ihre Mitschüler staunen und warten
gespannt, bis auch sie an der Reihe sind.Die Lehrerin, die es schafft, die Kinder für den Physikunterricht zu begeistern, ist Bibiane Blauensteiner (33). Das ungewöhnliche dabei: Blauensteiner ist keine ausgebildete Pädagogin, sondern Quantenphysikerin. Den Weg in die Kooperative Mittelschule (KMS) Aspern im 22.Wiener Gemeindebezirk hat sie durch das Projekt „Teach for Austria“ gefunden. Dabei werden herausragende Hochschulabsolventen für zwei Jahre als Lehrer an herausfordernde Schulen geschickt. Derzeit nehmen 24 Hochschulabsolventen an dem Programm teil. Im nächsten Schuljahr sollen es sogar doppelt so viele sein. Ziel des Projekts ist es, die Ausbildungs- und Berufschancen von Kindern mit weniger guten Startbedingungen zu verbessern. Die ausgewählten Hochschulabsolventen – darunter Molekularbiologen, Informationstechnologen und Sprachwissenschaftler – sollen mit ihrer Expertise dazu beitragen.
500 Bewerber, nur 24 setzten sich durch
Im Physikunterricht der 2c scheinen die Kinder fürs Erste schon einmal sehr motiviert zu sein. Der Stationenbetrieb im Physiksaal, bei dem die Schüler an jeder einzelnen der vier Stationen Versuche zum Thema Elektrizität und Magnetismus durchführen können, macht die Kinder neugierig. Jenny hat nun bereits an Station Nummer vier gewechselt. Hier liegen zahlreiche Luftballons. Einen davon schnappt sich die quirlige Schülerin und reibt ihn heftig an ihrem Kopf. Dann bewegt sie den Luftballon langsam immer weiter von ihrem Kopf weg. Ihre langen braunen Haare folgen dem Luftballon, bis sie schlussendlich senkrecht in die Höhe stehen. Ein einfacher Versuch, der Wirkung zeigt. Rasch ist eine Diskussion zwischen den Schülern entbrannt. Warum stehen Jennys Haare zu Berge? Vermutungen dazu gibt es zwar viele, eine Antwort darauf aber noch nicht.Versuche durchführen, Beobachtungen machen, Skizzen anfertigen, Vermutungen anstellen und dann Ergebnisse auswerten: Diese Abläufe kennt Bibiane Blauensteiner nur allzu gut. Bevor sie an die KMS Aspern kam, arbeitete sie am Institut für Quantenoptik in der von Anton Zeilinger geleiteten Forschungsgruppe. Irgendwann beschlich sie das Gefühl, dass sie, bevor sie sich endgültig der Wissenschaft verschreibt, noch etwas anderes machen möchte. Sie bewarb sich bei „Teach for Austria“. Dort musste sie eine anspruchsvolle Bewerbungsphase durchlaufen. Rund 500 Hochschulabsolventen wollten an dem Projekt teilnehmen. Nur 24 wurden schließlich aufgenommen. Auf das Auswahlverfahren folgten ein vierwöchiger Onlinekurs und eine sechswöchige Sommerakademie, welche die Teilnehmer auf den Unterricht in der Klasse vorbereiten sollte.
In der Schule kam der „Realitätsschock“
Zu Schulbeginn im September folgte dann dennoch der „Realitätsschock“, sagt Blauensteiner. Obwohl sie sich lange damit auseinandergesetzt hat, was es heißt, Lehrerin zu sein, ist der Schulalltag herausfordernder, als vermutet. „Ich habe schon einige schwierige und intensive Dinge gemacht. Aber etwas ähnlich Anstrengendes habe ich selten erlebt. Lehrerin zu sein, ist manchmal schwieriger, als komplexe Photonensysteme zu verstehen“, sagt Blauensteiner.Für die Quereinsteigerin gibt es keine Sonderbehandlung. Wie die anderen Lehrer muss auch sie Fächer unterrichten, die sie nicht studiert hat. Neben ihrem Studienfach Physik unterrichtet sie nun Turnen, technisches Werken, Informatik, Mathematik und Biologie. Das bedeutet für Blauensteiner vor allem eines: viel Vorbereitung. In ihren ersten Wochen als Lehrerin nützte sie jede freie Minute dafür. „Dennoch ist es sich nur knapp ausgegangen“, sagt Blauensteiner. Auch jetzt, zwei Monate später, braucht sie mindestens drei Stunden, um eine Unterrichtseinheit zu planen. Gerade die Vorbereitung von Versuchen kostet viel Zeit. Blauensteiner nimmt das aber durchaus gerne in Kauf. Denn von reinem Frontalunterricht hält sie nichts. „Ich unterrichte so, wie ich den Physikunterricht gerne gehabt hätte.“
Ganz ohne Frontalunterricht geht es trotzdem nicht. Während die Kinder ihrem Entdeckergeist freien Lauf lassen, wird es im Klassenzimmer immer lauter.
Freitag, 16. November 2012
Entschließungsantrag betreffend tägliche Bewegungseinheit
eingebracht im Zuge der 181.
Nationalratssitzung am 15. November 2012 zu Bericht des Budgetausschusses über
die Regierungsvorlage (1910 d.B.): Bundesgesetz über die Bewilligung des
Bundesvoranschlages für das Jahr 2013 (Bundesfinanzgesetz 2013 - BFG 2013) samt
Anlagen (1999 d.B.), UG 30
Die
Österreichische Bundessportorganisation (BSO), die Dachorganisation und
Interessenvertretung des österreichischen Sports, fordert die tägliche
Turnstunde im Kindergarten, in der Volksschule und in allen weiteren
Schultypen! Unsere Kinder dürfen im Sport nicht sitzen bleiben! Die
Österreichische Jugend ist beim Alkohol- und Nikotinkonsum und bei der
Fettleibigkeit europaweit in den Medaillenrängen. Nur mehr 28 Prozent der
Kinder und Jugendlichen in Österreich betreiben Sport und zwar nur mehr 25
Prozent der Mädchen und 33 Prozent der Burschen. 28 Prozent der Buben und 25
Prozent der Mädchen zwischen 6 und 18 Jahren sind übergewichtig oder
fettleibig. 40 Prozent der Kinder mit Symptomen der Fettleibigkeit im Alter von
7 Jahren weisen diese auch als Erwachsene auf. Mangelnde Bewegung ist die
Ursache für viele chronische Krankheitsbilder.
Über
70.000 Österreicherinnen und Österreicher haben eine entsprechende
Unterschriftenaktion der BSO unterschrieben, darunter auch Abgeordnete zum
Nationalrat. Diese sehr richtige und wichtige Maßnahme sollte im Sinne unserer
Jugend möglichst rasch in den Schulen umgesetzt werden.
Die
unterzeichneten Abgeordneten stellen daher folgenden
Entschließungsantrag:
Der Nationalrat wolle beschließen:
„Die
zuständigen Mitglieder der Bundesregierung werden ersucht, die tägliche
Bewegungseinheit in Kindergärten und Schulen durch Einbeziehung der Angebote
des organisierten Sports, beispielsweise in der Ganztagesbetreuung zu
ermöglichen.“
Montag, 12. November 2012
Deutsche Studie: Gute Ganztagsschule bringt bessere Noten
Enquete zur Ganztagsschule von AK, Die Armutskonferenz und bildunggrenzenlos: AK Präsident Tumpel fordert beschleunigten Ausbau der Ganztagsschulen= Wien (OTS/AK) - Stimmt in Ganztagsschulen die Betreuungsqualität, verbessern sich die Schulnoten, steigen die Schulfreude und die Lernmotivation. Das berichtet heute Christine Steiner vom Deutschen Jugendinstitut auf der dritten Enquete "Zukunft trotz(t) Herkunft" in der Arbeiterkammer Wien. Auf der Veranstaltung von AK, Die Armutskonferenz und bildunggrenzenlos wird über die Vorteile von ganztägigen Schulen diskutiert. AK Präsident Herbert Tumpel fordert rasch zusätzliche Mittel für den flächendeckenden Ausbau der ganztägigen Schulen in Österreich. Wichtig seien ganztägige Schulen mit Qualität, "in denen die Kinder am Nachmittag nicht einfach nur beaufsichtigt werden". Ganztägige Schulen mit guter Betreuungsqualität "verbessern die Bildungschancen aller".
In Deutschland wird seit 2005 in einer groß angelegten Studie zur Entwicklung von Ganztagsschulen untersucht, wie sich ein ganztägiges Schulangebot auf die SchülerInnen auswirkt. Allein die dauerhafte Teilnahme an Ganztagsangeboten verringert unabhängig von der pädagogischen Qualität das Risiko von Klassenwiederholungen und problematisches Sozialverhalten in der Schule, berichtet auf der Enquete Christine Steiner vom Deutschen Jugendinstitit. Sei das Ganztagsangebot auch auf Motivation, Unterstützung, Aktivierung und Herausforderung der SchülerInnen ausgerichtet, würde das auch die Schulnoten, die Schulfreude und die Motivation verbessern.
Donnerstag, 8. November 2012
"Dicke Luft" in Österreichs Schulklassen"
Wien (OTS) - Die Luft ist sprichwörtlich raus: Erstmals wurde über
die unabhängige Plattform MeineRaumluft.at eine, in dieser Art und
Umfang einzigartige, österreichweite Studie zur Raumluftqualität in
Schulen durchgeführt. Über 1000 Schulklassen nahmen teil. Resultat:
Bei fast allen Faktoren für gesunde Raumluft (Luftfeuchtigkeit,
CO2-Gehalt, Luftionen, Raumtemperatur und Luftaustauschrate) liegen
die Werte zum Teil weit über bzw. unter den Richtwerten. Es herrscht
also wahrlich "dicke Luft" im Klassenzimmer - und Handlungsbedarf.
Daher haben die Plattform "MeineRaumluft.at" und das bm:ukk eine
Arbeitsgruppe ins Leben gerufen. Diese soll helfen, Bewusstheit über
Raumluft und umsetzbare Maßnahmen für eine bessere Raumluft
herzustellen.
Lebens-Raum-Luft: Schule
SchülerInnen und LehrerInnen verbringen ca. 30 % - 50 % ihrer
Tageszeit in der Schule. Daher brauchen sie optimale
Raumluftbedingungen, um ihr Lernvermögen und ihre Leistungsfähigkeit
entwickeln zu können. Es gibt viele Faktoren im Klassenzimmer, die
die Lernbereitschaft und Aufmerksamkeit unserer Kinder und
Jugendlichen positiv oder negativ beeinflussen. Der Raumluft-Qualität
kommt dabei ein besonders hoher Stellenwert zu. Dies spiegelt sich
auch in der subjektiven Wahrnehmung von SchülerInnen und LehrerInnen
wider, die oft über eine "schlechte" oder "verbrauchte" Luft am Ende
der Schulstunde klagen. Denn nicht nur durch die erforderte
Konzentration im Unterricht ermüden die Schüler, sondern auch durch
die schlechte Luft im Klassenzimmer.
Gesunde Raumluft: Worauf kommt es an?
Abonnieren
Kommentare (Atom)